Die Konjunktur im Handwerk boomt und das bringt volle Auftragsbücher und steigende Umsätze. Doch Wachstum kann auch andere Folgen wie fehlende Kapazitäten und chaotische Unternehmensstrukturen haben. Wer wachsen will, braucht deshalb die richtige Strategie. Tipps und Hintergründe finden Sie hier.
Ob Nachfolge in der Familie, Verkauf an Mitarbeitende oder Fusion mit Kollegen – wer früh plant, bleibt handlungsfähig. Das große Dossier zeigt, welche Wege Handwerksunternehmer wählen können, um ihr Lebenswerk zu sichern und die Zukunft ihres Betriebs aktiv zu gestalten. Von der Vorbereitung über steuerliche und rechtliche Fragen bis hin zu erfolgreichen Praxisbeispielen: Lesen Sie, wie klug geregelte Nachfolgen funktionieren, welche Chancen sich dabei eröffnen – und warum Loslassen auch ein Neuanfang sein kann.
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Kann ein Traditionsbetrieb gleichzeitig klassisch und eine Art vegane Fleischerei sein? Lars Bode beweist es. Der Fleischermeister aus Bockenem erwirtschaftet mittlerweile rund ein Drittel seines Umsatzes mit Produkten aus Erbsenprotein – ganz ohne Chemie. Wie er den Wandel vollzog und warum er die Debatte um Wurst-Namen für „Schabernack“ hält.
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Auf den Weltklimakonferenzen der Vereinten Nationen (UN) wird viel besprochen und beschlossen, doch dann folgt meist nicht viel. Sind sie deshalb überflüssig? Oliver Hasenkamp, Referent für nachhaltige Entwicklung und Klimapolitik bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN) findet die Zusammenkünfte sinnvoll. Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland argumentiert gegen die derzeitige Form der Weltklimakonferenz.
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Investitionen zu finanzieren ist in herausfordernden Zeiten nicht eben einfach. Fördergelder vergibt die EU, der Staat und auch die Bundesländer. Doch welches Programm passt – und wie gehen Unternehmer am besten vor?
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Arnd Erbel ist kein gewöhnlicher Bäckermeister. In elfter Generation führt er im mittelfränkischen Dachsbach seine Bäckerei – und hat sich dabei bewusst gegen Wachstum und Konventionen entschieden. Der „Freibäcker“ steht für Qualität, Eigenständigkeit und ein Handwerk, das sich nicht dem Massengeschmack beugt.
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Während viele Betriebe händeringend Nachwuchs suchen, muss die Soyez Stuckateur GmbH auswählen – ein Luxusproblem. Ihr Erfolgsrezept? Eine durchdachte Ausbildung und echtes Engagement. So zeigt der Familienbetrieb, wie Azubi-Gewinnung im Handwerk heute funktionieren kann.
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Laufen die Kosten irgendwo aus dem Ruder? Bringt der Auftrag wirklich noch Geld? Wie steht es um die Produktivität des Teams? Viele Chefs vertrauen bei den Antworten auf ihr erprobtes Bauchgefühl. Doch kann das in Krisenzeiten mit ständig wechselnden Rahmenbedingungen noch funktionieren? Warum eine qualifizierte BWA die bessere Entscheidungsgrundlage ist.
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Prof. Dr. Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sagt nein zur Schuldenbremse. Prof. Dr. Niklas Potrafke vom ifo Institut sagt ja. Und Christian Lindner von der FDP hat gleich sein politisches Überleben als Finanzminister mit dem "Ja" zur Schuldenbremse verbunden. Drei Experten – drei Meinungen, viele Argumente, übersichtlich zusammengestellt.
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Während fast allerorten über die Mängel in Wirtschaft, Digitalisierung, Verwaltung und Bürokratie gesprochen – und über die Versäumnisse der Politik hergezogen wird, gibt es doch auch positive Stimmen. Hier legen zwei Experten ihre gegensätzlichen Meinungen dar: Dr. Guido Baldi vom Volkswirtschaftlichen Institut der Universität Bern und Prof. Dr. Berlemann vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut.
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Die Konjunktur in Deutschland lahmt. Das liegt an vielen Faktoren – entsprechend vielfältig sind die Lösungsansätze. Im Kern geht es um die Frage: Wie gelingt Wirtschaftswachstum und wer soll es finanzieren? Dr. Tobias Hentze vom Institut der deutschen Wirtschaft plädiert für deutlich höhere Staatsausgaben und Änderungen bei der Schuldenbremse. Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland hingegen sieht kein Einnahmenproblem in Deutschland. Die exorbitanten Ausgaben müssten reduziert werden.
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Aus Sicht der Bevölkerung zählt die Bauwirtschaft nach wie vor zu den wichtigsten Branchen in unserem Land. Rund drei Viertel rechnen die Bauwirtschaft zu den Branchen, die für die deutsche Wirtschaft besonders wichtig sind. Das belegt eine aktuelle Studie.
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Andrea Eigel leitet zahlreiche Erfa-Gruppen – und ist somit ganz nah dran am Handwerk. In ihrer neuen Kolumne beantwortet die erfahrene Beraterin Fragestellungen aus der Praxis. Folge 3: Mitarbeiterentwicklung.
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Das Wachstumschancengesetz ist endlich verabschiedet. Damit ändern sich Steuerregeln zum Vorteil der Betriebe. Für den Jahresabschluss allerdings disponieren Chefs wie bewährt, weil einige rückwirkende Neuerungen im letzten Durchgang weggefallen sind. Tipps für die richtige Steuerspar-Strategie.
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In der Krise vergeben Banken weniger Kredite – oder zu ungünstigen Konditionen. Wer trotzdem ein Vorhaben finanzieren lassen möchte, kann auf Crowdplattformen Geld bei Investoren einsammeln. Und wer sich an anderen Unternehmen und ihren Projekten finanziell beteiligen möchte, kann die Plattformen ebenfalls nutzen. Die Vor- und die Nachteile der Schwarmfinanzierung.
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Doppelte Buchführung und Bilanzierung bleibt Unternehmern erspart, die den Gewinn ihres Betriebes mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln dürfen. Von dieser vereinfachten Methode können jetzt auch Chefs profitieren, die damit bislang nicht gerechnet haben, weil sie mit ihrem Betrieb über den Umsatz- und Gewinngrenzen lagen. Mit dem Wachstumschancengesetz werden diese Schwellenwerte ab 2024 angehoben – von 600.000 Euro auf 800.000 Euro bzw. von 60.000 Euro auf 80.000 Euro.
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Die Rückzahlung von Corona-Hilfen und KfW-Schnellkrediten stellt aktuell viele Unternehmen vor Schwierigkeiten. Die derzeitige Multi-Krise und die komplexe Finanzierungssituation vertiefen die Probleme noch. Wer seine Unternehmensfinanzierung anpasst, sichert seine Liquidität und kommt besser durch schwierige Zeiten. Reicht das nicht, sollten Unternehmer über Sanierungsoptionen nachdenken. Ein Gastbeitrag von Ronny Baar, Geschäftsführer ABG Consulting-Partner.
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Wenn sich Chefs und Mitarbeiter von Handwerksbetrieben untereinander oder mit branchenfremden Unternehmen vernetzen, kostet das zwar Zeit – es zahlt sich aber auch aus: Zu den größten Vorteilen gehören größere Aufträge, bessere Konditionen und gut gepflegte Geschäftsbeziehungen. Das zeigt sich auch in der Unternehmensbilanz.
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Das Schreinerhandwerk scheint in einem anderen Kosmos zu leben – trotz multipler Krisen ist die Konjunktur der Branche sichtbar stabil. Das Erfolgsrezept: Wandelbarkeit und Agilität.
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Was ist noch privat und was geschäftlich? Der Streit vom Frühstück verlagert sich in die Werkstatt und der Frust am Kundenprojekt kommt mit zum Abendessen. Drei Duos erzählen, wie sie mit dieser Situation umgehen.
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Viele Chefinnen und Chefs sind in der Multikrise echt am Limit, sie wollen Verantwortung loswerden. Doch wie? Zwei Handwerksbetriebe – einer im Norden, einer im Süden – berichten von den Vorteilen einer neuen Führungsebene. Zwei ganz besondere Ortsbesuche.
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Wie sollte man am besten in die Social-Media-Welt starten? Diese Frage beantwortet unser Experte Felix Schröder (@gipserfelix) heute ganz anders, als noch vor ein paar Jahren zu Beginn dieses Podcasts. Die Bedingungen in den sozialen Netzwerken ändern sich schließlich jeden Tag. Wie aktuell die perfekte Strategie für den Start in die sozialen Medien aussieht, verrät er in der neuesten Ausgabe von "Social Handwerk".
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Trotz voller Auftragsbücher bleibt zu wenig hängen? Wer seine Zahlen im Griff hat und die Preise realistisch kalkuliert, spart sich den Frust beim Jahresabschluss und ist laut Studie des Ludwig-Fröhler-Instituts erfolgreicher als reine Bauchentscheider.
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Ganz ohne Bargeld – das ist super, findet die Jugend. Sie setzt auf smarte Bezahlsysteme, Kredit- und Girokarten. Scheine und Münzen nutzt nur noch ein gutes Drittel der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren wirklich gerne, so ein Ergebnis der Befragung von 1.000 Verbrauchern in Deutschland zu ihrem Bezahlverhalten. Die Zukunft des Bezahlens ist wohl weitgehend bargeldlos.
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Gutes Fleisch ist ein Stück Lebensqualität. Fleischalternativen sind es aber zunehmend auch. Die Branche gestaltet den Wandel und ihre Zukunft aktiv mit. Zum eigenen Wohl – und zum Wohl der Umwelt.
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Die Kaufzurückhaltung ihrer Kunden, die wegen der hohen Energie- und Lebenshaltungskosten sparen, bergen Chancen für neues Wachstum – findet Marie Luise Fleck, Inhaberin des Salons "Natur Haar Energie Praxis" in Assling bei Rosenheim. Sie glaubt: „Jede Krise eröffnet Möglichkeiten, das eigene Tun zu überdenken.“
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