BWA-Analyse statt Bauchgefühl BetriebsMonitor: Die Profi-Software für sichere Entscheidungen

Handwerk ist vor allem Leidenschaft, die Beschäftigung mit BWA und Co. ist oft nur lästige Pflicht. Das soll sich mit dem von Holzmann Medien in Kooperation mit Schreiner Bayern entwickelten BetriebsMonitor­ ändern. Die Software hilft Chefs aller Branchen dabei, sichere und bessere Entscheidungen zu treffen.

Das Cockpit für mehr Erfolg: Im BetriebsMonitor-Dashboard kann jeder Unternehmer selbst entscheiden, welche Zahlen er im Blick behalten möchte. - © Holzmann Medien

Wenn es nach Joachim Zwicky ginge, hätten alle Unternehmer künftig freitags von 14 bis 16 Uhr ein fixes Date mit ihren Zahlen: „Sie rufen den BetriebsMonitor auf und prüfen, wie sich wichtige Kennzahlen wie Umsatz, Liquidität und Materialaufwand entwickelt haben – und vergleichen das mit ihren geplanten Werten“, formuliert der Leiter der Betriebsberatung beim Landesinnungsverband des Schreinerhandwerks Bayern (siehe Interview unten) seine Vision. Wer jetzt meint, das sei doch für alle Betriebsinhaber sowieso selbstverständlich, irrt nach Zwickys Erfahrung gründlich: „Natürlich gibt es bereits Betriebe im Handwerk, die ihr Unternehmen mit Kennzahlen führen, doch die meisten verlassen sich noch immer auf ihr Bauchgefühl.“

Das ist jedoch vor allem in Zeiten mit diversen Krisenherden in der Welt kein zuverlässiger Ratgeber, weil sich Märkte und Kunden aktuell derart schnell verändern, dass oft nur wenig Zeit bleibt, die richtigen Entscheidungen für den eigenen Betrieb zu treffen. Wer da nur einmal jährlich als lästige Pflichtübung in die eigene Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) schaut, läuft Gefahr, die Auswirkungen der Marktveränderungen auf die Ertragslage des eigenen Betriebs drastisch zu unterschätzen.

Der BetriebsMonitor verbindet sich direkt mit Ihrer DATEV-Buchhaltung und analysiert laufend automatisch Ihre wichtigsten Kennzahlen. - © Holzmann Medien

BetriebsMonitor: Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick

Klarheit gesucht? Wo steht Ihr Betrieb – und wo müssen Sie ran? Der BetriebsMonitor verbindet Ihre DATEV-Daten und liefert Ihnen jeden Monat klare und konkrete Handlungsempfehlungen. Bis zum 4. Oktober 2026 können Firmenchefs das smarte Tool zum Vorzugspreis von 49 Euro im Monat (regulär 79 Euro) oder 490 Euro im Jahr (regulär 790 Euro) nutzen. Gleich anmelden unter betriebsmonitor.de.

  • Datev-Schnittstelle für einen automatischen und regelmäßigen Datenimport ohne lästiges Kopieren aus Excel-Files oder händisches Übertragen von Daten.

  • Konfigurierbares Dashboard für einen schnellen Gesamtüberblick, das die jeweils gewünschten Kennzahlen sowie den automatisch aus elf Kennzahlen ermittelten BetriebsMonitor-Score (BM-Score) anzeigt.

  • BWA und Bilanz aktuell auf Basis des Datenimports als Tabelle oder grafisch mit Begriffserklärung und Periodenvergleich.

  • Konfigurierbare Benachrichtigungen als Warnung, wenn die individuell bestimmten Schwellenwerte bei wichtigen Kennzahlen unter- oder überschritten werden.

  • Integriertes Planungstool mit Soll-/Ist-Ver­gleichen ­und einem Planungsassistenten, der diverse Zukunftsszenarien berücksichtigen kann.

  • KI-Sparringspartner als persönlicher Chat-Assistent für alle unternehmerischen Fragen.

  • (Dynamischer) Kennzahlenvergleich mit anderen Unternehmen sobald in einem Gewerk mindestens 20 Betriebe gelistet sind.

„Die Umsatzrendite ist für mich eine der wichtigsten Kennzahlen, denn sie zeigt, wie profitabel ein Betrieb arbeitet“, sagt Zahlenprofi Joachim Zwicky. Ein im Branchenvergleich guter Wert ist nicht nur wichtig für den aktuellen wirtschaftlichen Erfolg, sondern beeinflusst als entscheidende Stellschraube den Unternehmenswert und damit auch die Übergabechancen an einen Nachfolger. Wer das als Unternehmer nicht im Blick hat, darf sich nach Erfahrung des Experten nicht beklagen, wenn sich kein Interessent für eine Übernahme findet.

Der BetriebsMonitor ist nicht nur ein wichtiges Werkzeug für erfahrene Firmenchefs, sondern vor allem auch für die Übernahmegeneration

Natürlich ist es nie zu spät, sich aktiv mit seinen Zahlen zu beschäftigen“, rät Zwicky allen Unternehmern, die bislang einen großen Bogen um BWA und Co. gemacht haben. Der BetriebsMonitor ermöglicht jedoch nicht nur erfahrenen Firmenchefs einen smarten Zugang zur kennzahlenbasierten Betriebsführung, sondern ist vor allem ein wichtiges Werkzeug für die Übernahmegeneration, die einen Betrieb sicher und erfolgreich in die Zukunft führen will.

Joachim Zwicky, Leiter der Betriebsberatung beim Landesinnungsverband des Schreinerhandwerks Bayern. - © Schreiner Bayern

Interview mit Joachim Zwicky: "Wir wollen den Spaß am Führen mit Zahlen vermitteln"

Joachim Zwicky, Leiter der Betriebsberatung beim Landesinnungsverband des Schreinerhandwerks in Bayern, hat gemeinsam mit Holzmann Medien den BetriebsMonitor entwickelt. Im Gespräch mit handwerk magazin erklärt er, warum die neue Software auch weniger zahlenaffinen Unternehmern Spaß macht – und wieso das Bauchgefühl in Krisenzeiten kein guter Ratgeber ist.

handwerk magazin: Wie steht es um die Zahlenkompetenz der Unternehmer im Schreinerhandwerk?

Joachim Zwicky: Die Schreiner sind vielleicht unter allen Gewerken nicht gerade diejenigen, die besonders zahlenaffin sind. Das Handwerk wird ja gerne in Künstler und Nicht-Künstler aufgeteilt, manche Schreiner und Friseure zählen dabei klar zu den Künstlern.

Passt das Image zu Ihren Erfahrungen in der Beratungspraxis?

Leider ja. Natürlich gibt es auch im Schreinerhandwerk Betriebe, die mit Kennzahlen arbeiten, doch bei einem nicht geringen Teil sehe ich das nicht. Sehr viele haben ein gutes Gespür für den Markt, kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden und sind teilweise auch echt gut im Vertrieb, doch die Zahlen sind eher lästig.

Haben Sie – außerhalb des Künstlerthemas – eine Erklärung dafür?

In den Meisterschulen wird zwar betriebswirtschaftliches Grundwissen wie Kosten- und Leistungsrechnung oder auch das Kalkulieren des Stundenverrechnungssatzes vermittelt. Die übergeordnete Unternehmenssteuerung mit Themen wie dem
Lesen und Verstehen von Betriebswirtschaftlicher Auswertung (BWA) oder Bilanz kommt dort aus Zeitgründen oft zu kurz. Das wird beim Betriebswirt des Handwerks zwar nachgeholt, doch längst nicht jeder Meister absolviert diese Fortbildung.

Warum ist es gerade jetzt so wichtig, sich mit den Zahlen zu beschäftigen?

Wir kommen in eine Zeit mit höherem Wettbewerb, im Schreinerhandwerk haben wir das Thema, dass die Mittelschicht langsam wegbricht. Die Premiumkunden können sich immer noch einen Schreiner leisten, doch der Rest wird zunehmend bei Ikea und Co. einkaufen. Da die Kunden gleichzeitig auch immer anspruchsvoller werden, müssen die Betriebsinhaber ihr Mindset ändern, um wirtschaftlich am Markt bestehen zu können. Viele Betriebe werden wir irgendwann verlieren, weil sie keinen Nach­folger mehr finden.

Wie kann der BetriebsMonitor dazu beitragen, den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern?

Die Software ist ein systematisches Tool, das nichts Neues erfindet, aber in Form eines umfassenden Gesamtüberblicks dazu beitragen kann, bessere und sicherere Entscheidungen zu treffen. Dabei geht es nicht nur um Kennzahlen. Durch den einfachen Upload der BWA und die Möglichkeit zur Liquiditätsplanung können Unternehmer nicht nur die Vergangenheit reflektieren, sondern vor allem auch die Zukunft gestalten.

Welche Rolle spielt die KI?

Das integrierte KI-Modell können die Unternehmer ohne zusätzlichen Aufwand als Sparringspartner nutzen, sie brauchen dafür nicht noch eine KI-Lösung. Dieser ganzheitliche systemische Ansatz ist neu und verleiht dem BetriebsMonitor seinen innovativen Charakter.

Was ist Ihre Vision?

Ich fände es schön, wenn Unternehmer künftig Spaß daran hätten, sich mit ihren Zahlen zu beschäftigen. Meine Vision wäre, dass der Unternehmer sich freut, wenn er gleich morgens mit dem BetriebsMonitor checken kann, ob etwa die aktuelle Liquiditätslage zu seiner Planung passt.

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