Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat eine praktische Übersicht erstellt, welche Änderungen 2011 im Arbeitsrecht in Kraft treten. Die fünf wichtigsten Punkte.
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Mindestlöhne zu unterschreiten ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat. Das hat das Oberlandesgerichts Naumburg entschieden. Der verurteilte Reinigungsunternehmer gilt nun als vorbestraft.
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Auch wenn ein Betrieb in mehreren Kleinbetrieben insgesamt mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt, fällt er nicht aus dem Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetztes. Jedenfalls dann, so das Bundesarbeitgericht, wenn jeder der einzelnen Kleinbetriebe eine "organisatorisch hinreichend verselbstständigte Einheit" bildet. (Entscheidung vom 28. Oktober 2010, AZ: 2 AZR 392/08).
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Weihnachtsgeld | Mit der Novemberabrechnung bekommen die meisten der über fünf Millionen Mitarbeiter und Lehrlinge im Handwerk ihr Weihnachtsgeld. Wann Betriebe dazu verpflichtet sind.
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Mitarbeiter können fristlos gekündigt werden, wenn sie ihre Raucherpausen bei der Arbeitszeiterfassung nicht angeben. Es muss jedoch vorab mehrmals abgemahnt worden sein. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (Az. 10 Sa 712/09) hervor.
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Ausbildung | 4000 Euro Lohn musste ein Malermeister nachzahlen, nur weil er statt eines Ausbildungs- einen Anlernvertrag unterschrieben hatte. Weshalb der Unterschied so wichtig ist.
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Nicht in jedem Punkt des Arbeitslebens müssen Chefs Tarifverträge beachten, auch wenn sie für ihren Betrieb bindend sind. Per Direktionsrecht können sie Anweisungen geben, per Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung individuelle Vereinbarungen treffen. Was in der Praxis möglich ist.
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Mindestlohn | Immer mehr Betriebe unterlaufen mit Tricks den gesetzlichen Mindestlohn, die Bundesregierung will schärfere Kontrollen. Wie sich Handwerksunternehmer fair verhalten.
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Zeugnis | Ein Arbeitszeugnis muss wohlwollend und richtig sein. Diesen Spagat meistern Betriebe oft nur mit indirekten Hinweisen, die der neue Chef versteht. Was dabei nötig und erlaubt ist.
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Wer bei mit seiner Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle nicht berücksichtigt wird, hat keinen Anspruch darauf, die Gründe hierfür zu erfahren, so das Bundesarbeitsgericht (BAG) in einem aktuellen Urteil (Az.: 8 AZR 287/08 A).
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Beleidigt ein Arbeitnehmer unwissentlich einen Kunden, rechtfertigt dies nicht unbedingt eine Kündigung. So ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein.
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Legen Arbeitnehmer während der Arbeitszeit eine Zigarettenpause ein, obwohl dies im Unternehmen ausdrücklich untersagt ist, darf der Arbeitgeber kündigen.
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Freistellung - Krankes Kind oder Pflegefall zu Hause – will sich ein Mitarbeiter darum kümmern, muss er von der Arbeit freigestellt werden. Wie Handwerksbetriebe praktisch damit umgehen.
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Nicht nur für pflegebedürftige Angehörige, Krankheit und Urlaub muss der Betrieb seinen Mitarbeitern freigeben. Hier sind die wichtigsten weiteren Anlässe dafür.
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Firmenchefs müssen in den Arbeitsverträgen mit ihren Mitarbeitern Sonderzahlungen exakt festlegen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Verschiedene Gerichtsurteile geben dafür Formulierungshilfen. Hier eine Auswahl an Vorschlägen für die entsprechenden Klauseln.
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