In Zeiten der Energiewende und einer alternden Gesellschaft spielt das SHK-Handwerk eine entscheidende Rolle. Das lässt sich allem Anschein nach auch an den steigenden Zahlen ablesen. Doch der Fachkräfteengpass, offene Azubiplätze und politische Unklarheiten trüben die Stimmung rund um die Branche von Sanitär, Heizung und Klima etwas.

Wärmepumpen waren gerade im letzten Jahr in aller Munde. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, jährlich 500.000 und bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen zu installieren. Ein ambitioniertes Vorhaben, bedenkt man den Facharbeiterengpass. „Der Fachkräftemangel und die Arbeitsauslastung im Handwerk bedrohen eine erfolgreiche Klima- und Energiewende“, sagte ZVSHK-Präsident Michael Hilpert gegenüber dem „Handelsblatt“. Er fordert gezielte Unterstützung der Politik, die erforderlichen Personalkapazitäten aufzubauen und zu sichern.
Um die Fachkräftequalifikation voranzutreiben und Prozesse zu optimieren, startete der Zentralverband Sanitär Heizung Klima ZVSHK am 1. Oktober 2023 mit weiteren Partnern das auf drei Jahre angelegte Verbundprojekt „Wärmepumpen-Einbau schneller, produktiver und effizienter – handwerkliche Umrüstprozesse optimieren (WESPE)“. Die Intention des Projekts ist eine deutliche Erhöhung der Produktivität bei der Wärmeerzeuger-Umrüstung und damit höhere Stückzahlen beim Wärmepumpeneinbau.
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