Betriebsteuern -

Jahresabschluss: Die perfekte Bilanzstrategie

Die meisten Handwerksunternehmer arbeiten jetzt mit Hochdruck an ihrer Steuerstrategie für die Bilanz. Die wichtigsten Tipps für den diesjährigen Jahresabschluss und die Steuererklärung.

Unternehmer Hermann Blattner hat die Vorbereitungen zum Jahresabschluss bereits weitgehend getroffen. „Wir beginnen damit mehr oder weniger schon im November oder Dezember des Vorjahres“, erklärt der Geschäftsführer der Christian Gröber GmbH & Co. KG in Stuttgart. Das Unternehmen mit 40 Mitarbeitern hat sich auf Fassadengestaltungen und Ausbau spezialisiert. Blattner fragt zum Beispiel schon vor dem Jahreswechsel bei seinen angestellten Meistern nach, welche Projekte offen sind. „Wir wollen alle für die Bilanzierung relevanten Informationen frühzeitig parat haben und nicht in Hektik kommen“, so Blattner.

Der Unternehmer bereitet die Bilanz intern vor und übergibt die relevanten Belege mit Erläuterungen dann an seinen Steuerberater. Der Experte erstellt auf dieser Basis für ihn die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Steuererklärungen. „In einem ausführlichen Gespräch gehen wir dann die einzelnen Posten durch und erörtern mögliche Chancen zum Steuernsparen“, so Blattner. In der Regel kommen bei diesem Termin die Abschreibungsmodalitäten neuer Anschaffungen, die Bewertungen von Vorräten sowie die Verpflichtungen bei Gewährleistungen auf den Tisch.

Die Buchhaltung erledigt Blattner selbst. Auf Empfehlung des Steuerberaters stellte der Firmenchef vor einem Jahr auf ein Programm der Datev um. Hintergrund der Neuausrichtung war die Einführung der E-Bilanz.

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