Die Arbeit wächst Ihnen über den Kopf und Sie stecken zu tief im operativen Geschäft? Dann ist es Zeit, Ihre To-do-Liste neu zu ordnen. In unserer zehnteiligen Serie zum Thema Zeitmanagement im Handwerk lernen Sie, wie Sie richtig Prioritäten setzen. Erfahren Sie, wie Sie Strukturen schaffen, Aufgaben delegieren und endlich wieder Zeit für die wichtigen Führungsaufgaben finden.

Chaotische Betriebsführung und Stress – das sind Umfragen zufolge die Hauptgründe, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitgeber wechseln. Auch die Chefs selbst leiden dann in der Regel nicht nur unter der hohen Fluktuation, sondern sind selbst im Hamsterrad gefangen und arbeiten weit über ihre Kapazitäten. „So weit müsste es nicht kommen“, weiß Sven Schöpke, der als gelernter Tischler und Betriebswirt seine eigenen Projekte mit dem Unternehmen Raumfabrik um gut ein Drittel schneller realisiert als branchenüblich.
Seine Strategien gibt er auch in Coachings und Vorträgen weiter. „Es beginnt mit dem Mindset – ob und wie jemand Prioritäten setzt“, weiß er. Einer der häufigsten Denkfehler sei, erstmal die Kleinigkeiten abarbeiten, damit man sich danach auf die großen Dinge konzentrieren kann. Das Problem dabei: „Zu diesen großen Dingen kommt es meist nicht. Denn all die Kleinigkeiten fressen so viel Zeit und Energie, dass die Umsatzplanung fürs nächste Jahr, die Marketingstrategie oder das Auseinandersetzen mit Themen wie künstliche Intelligenz wieder und wieder verschoben werden“, so der Tischler.
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