Handwerker stehen vor der Herausforderung, sich in Buchhaltungsfragen permanent auf dem Laufenden zu halten und in Sachen Prozesse die Digitalisierung der Buchhaltung zu optimieren. Doch das geht oft nur mit dem passenden Sparringspartner. Wer aber berät kleine und mittlere Unternehmen? handwerk magazin sprach mit Michael Kreitinger, CEO der Steuerberatungsgesellschaft neo Kanzlei.

Wo macht die Digitalisierung der Buchhaltung den Steuerberater-Alltag leichter? Und bemerken Sie bei Ihren Mandanten aus dem Handwerk, dass die Digitalisierung auch hier angekommen ist?
Michael Kreitinger: Wir bemerken die Veränderungen vor allem in der Finanzbuchführung bei der Automatisierung von Tätigkeiten, die früher manuell erledigt worden sind. Unsere Mandanten schicken uns zum Beispiel ihre Belege in digitaler Form – nur noch wenige Handwerksbetriebe bestehen auf der Papierform. Wir sind über die elektronische Schnittstelle der Datev in der Lage, Belege digital zu verbuchen. Auch in der Lohnbuchhaltung übertragen die Vorsysteme in den Unternehmen alle Daten schon elektronisch.
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