Fahrplan und Praxisbeispiele Prozesse im Handwerk digitalisieren: Schritt für Schritt zum Erfolg

Künstliche Intelligenz, digitale Zeiterfassung, automatisierte Terminvergabe: Die Möglichkeiten, wie Chefs Prozesse im Handwerk digitalisieren können, sind heute größer denn je – trotzdem fällt vielen Betrieben der Einstieg schwer. Wie Sie Ihre Arbeitsweisen sinnvoll digitalisieren, die richtige Software wählen und online die passenden Kunden gewinnen. Schritt für Schritt mit klarem Fahrplan.

Unsere Nutzwert-Highlights:

  • Digitalisierungsfahrplan: Welche Schritte zuerst dran sind – von den gesetzlichen Pflichten wie E-Rechnung, GoBD und Zeiterfassung bis zu den Büro-Aufgaben, die pro Woche mehrere Stunden Verwaltungsaufwand sparen.

  • Mit KI Kunden finden: Wie Betriebe mit klarer Positionierung, Content und künstlicher Intelligenz gezielt die richtigen Kunden gewinnen, erklärt Marketingberater Julian Mathia: von der ersten Kundenfrage bis zur lokalen Sichtbarkeit.

  • Praxisbeispiele: Erfahren Sie u. a., wie die 15-köpfige Schreinerei Seeholz aus dem Chiemgau eine maßgeschneiderte Software auf Basis von Microsoft Teams baut, statt teure Standard-ERP-Systeme zu kaufen – und warum die Stempeluhr heute eine App ist.

  • Experten-Interview: Warum JPC-Chef Jochen Paul rät, niemals mit der Software zu beginnen, weshalb klassische ERP-Systeme im Handwerk oft scheitern und wann künstliche Intelligenz wirklich Nutzen bringt.
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Digitalisierung beginnt nicht mit einer Software, sondern mit bewusst gemachten Betriebsabläufen.
Prozesse im Handwerk digitalisieren – das beginnt nicht mit einer Software, sondern mit bewusst gemachten Betriebsabläufen. - © photon_photo - stock.adobe.com

Digitalisierung beginnt mit einer guten Software? Falsch! Für Laurin Baier, der bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern als Berater Technologie und Innovation tätig ist, führt dieser Weg direkt in eine Sackgasse. "Wer einfach Tools zur digitalen Zeiterfassung oder automatisierten Terminvorgaben kauft, verzettelt sich schnell", findet Baier. Wichtig ist für ihn daher vor allem eines: Die Betriebe müssen sich zuerst mit den eigenen Abläufen beschäftigen. "Grundlegend gilt: Kennen Sie Ihren Prozess. Dann können Sie sich auf die Suche machen nach einer Lösung, mit der Sie ihn digitalisieren können."

In kleineren Betrieben sind die Abläufe zwar oft überschaubar. Dennoch sollten Unternehmen offen dafür bleiben, bestehende Routinen zu hinterfragen. "Seien Sie ehrlich genug, im Zweifelsfall den Prozess zu ändern", rät der Digitalisierungsexperte. Nicht jeder gewachsene Prozess lasse sich eins zu eins digital abbilden.

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Arbeitszeit und Arbeitszeitmodelle, Datenschutz, Digitalisierung, E-Rechnung, GoBD, IT-Trends, Künstliche Intelligenz (KI, AI), Onlinemarketing und Social Media