Wer Verantwortung übernimmt, steht oft auch mit seinem Privatvermögen für die Folgen seiner Entscheidungen ein. Eine Managerhaftpflichtversicherung (D&O) begrenzt das persönliche Risiko. Gleichzeitig schützt sie den Betrieb, etwa wenn Führungskräfte fahrlässig einen Vermögensschaden verursachen. Wer die D&O braucht und was sie kostet.

Der Mittelstand in Deutschland steckt angesichts schwieriger Rahmenbedingungen in der Krise. Laut dem aktuellen Creditreform Geschäftsklimaindex (CGK) ist der Anteil eigenkapitalschwacher Betriebe (EK-Quote unter zehn Prozent) auf 30,8 Prozent gestiegen – der höchste Wert seit neun Jahren. Besonders betroffen sind Bauwirtschaft, Handel und Industrie. Verschärfte Gesetze und die Zunahme von Schadenersatzklagen erhöhen die Risiken für Manager in Zukunft zusätzlich.
Vor diesem Hintergrund steigt das Stresslevel der Führungskräfte – und damit die Wahrscheinlichkeit für Fehlentscheidungen. Doch auch, wer seine Aufgaben sorgfältig erledigt, verursacht unter Umständen teure Fehler. Dies kann bis zur Insolvenz des Betriebs führen. Zudem schädigen schwere Fehler das Image des Unternehmens und stören den Betriebsfrieden nachhaltig. Damit die finanziellen Folgen von Missgriffen tragbar werden, gibt es die D&O.
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