Häuser bauen, Wände streichen oder alte Denkmäler auf ihre Stabilität hin überprüfen: Robotics und Geräte auf Basis von künstlicher Intelligenz halten allmählich Einzug ins Handwerk. Betriebe bekommen über die Zukunftstechnologie eine willkommene Arbeitshilfe.

Mit einem leisen Surren hebt sich der Ziegel von der Palette und findet präzise seinen Platz im Mauerwerk. Ein weiterer folgt im gleichen Tempo – genauso akkurat, und ohne den trockenen Klickton zu erzeugen, wenn Stein auf Stein trifft. Auf der Baustelle ist es daher ungewöhnlich ruhig. Kein Rufen, kein Husten, keine Schritte, nur das mechanisch-surrende Geräusch ist zu hören. Der Mauerwerksroboter namens „WLTR“ ist momentan allein auf der Baustelle – seine Kollegen können eine Mittagspause einlegen, die er selbst nicht braucht. Wenn es nötig ist, kann er 24 Stunden durcharbeiten, und das so gut wie überall. „Egal ob bei Regen oder Wind“, ergänzt Jörg Reinold, SVP New Business & Ventures beim Hersteller Wienerberger mit Sitz in Wien.
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