Diskussion "halb voll, halb leer" Freiwilliges Handwerksjahr (FHJ): Orientierungschance oder Bürde?

Ein freiwilliges Handwerksjahr (FHJ) soll jungen Menschen die Gelegenheit geben, sich beruflich zu orientieren. Der Ablauf sieht bis zu vier verschiedene, jeweils dreimonatige Praktika in unterschiedlichen Handwerksbetrieben vor. Während Gisela Sengl, Landesvorsitzende Die Grünen in Bayern überwiegend Vorteile sieht, ist Carsten Burkhardt, Vorstand der IG Bau skeptisch. Hier sind ihre Argumente.

Gisela Sengl, Landesvorsitzende Die Grünen in Bayern und Carsten Burkhardt, Vorstand IG Bau sind nicht einer Meinung, was das freiwillige Handwerksjahr angeht.
Gisela Sengl, Landesvorsitzende Die Grünen in Bayern und Carsten Burkhardt, Vorstand IG Bau sind nicht einer Meinung, was das freiwillige Handwerksjahr angeht. - © Brando3000 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Andreas Gregor

Gisela Sengl über ein freiwilliges Handwerksjahr: "Fehlende Fachkräfte, offene Ausbildungsstellen, wir müssen etwas tun, um das Handwerk zu stärken."

  • 200.000: Das ist eine Zahl, die mich alarmiert. So viele Fachkräfte fehlen in Deutschland im Moment. Und die Zahl steigt von Jahr zu Jahr!

  • 16.000: So viele Ausbildungsstellen bleiben allein in Bayern unbesetzt. Weil sich nicht genug junge Menschen für eine Ausbildung entscheiden.

  • 450: So viele unterschiedliche Ausbildungen gibt es in Deutschland. Wie soll man sich da richtig entscheiden? 30 Prozent der Azubis brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab.
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