Branchencheck Elektrohandwerke: Bereit für die Energiewende – wenn die Politik liefert

Die Elektrohandwerke gelten als Schlüsselbranche der Energiewende: Wärmepumpen, Photovoltaik und Gebäudeautomation treiben das Geschäft. Doch politische Unsicherheit, fehlende Planungssicherheit und sinkende Ausbildungszahlen bremsen die Dynamik. Der Branchencheck zeigt, wo die Elektrohandwerke 2026 stehen – und was die Betriebe von Berlin erwarten.

Bei Photovoltaik, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur übernehmen die Elektrohandwerke eine Schlüsselrolle in der Energiewende.
Bei Photovoltaik, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur übernehmen die Elektrohandwerke eine Schlüsselrolle in der Energiewende. - © Anselm - stock.adobe.com

Die Elektrohandwerke gehören zu den größten Gewerken im deutschen Handwerk – und sehen sich selbst als Treiber der Energiewende. Die Nachfrage nach Wärmepumpen, Batteriespeichern und Photovoltaikanlagen bleibt ein zentrales Geschäftsfeld, auch die Gebäudeautomation entwickelt sich vom Nischenthema zum Standard. „Die E-Handwerke profitieren von KI, Digitalisierung und Elektrifizierung und besitzen die Kompetenzen, um den Transformationsprozess umzusetzen", betont der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Auch die Akzeptanz der Verbraucher für Zukunftstechnologien wächst, nicht zuletzt durch die Energiekrisen infolge der Kriege in der Ukraine und im Iran.

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