Knapp 36 Prozent aller Ehen werden geschieden. Wer in diesem Fall nicht finanziell unabhängig ist, muss zu allem Übel auch noch einen tiefgreifenden Wandel im Lebensstil verkraften. Wie finanzielle Absicherung gelingt.

Es sei gar nicht mal so selten, dass ihr eine Frau im Alter von 50plus gegenübersitzt und von einer bevorstehenden Scheidung erzählt, sagt Constanze Hintze, Geschäftsführerin bei Svea Kuschel + Kolleginnen Finanzdienstleistungen für Frauen. Oft sind diese Frauen nicht besonders besorgt, denn ihre Ehepartner sind Unternehmer und vermögend. Und die Ehefrauen vermuten, dass sie gut versorgt sein werden. „Ein gezieltes Finanzmanagement zur Prävention haben aber die wenigsten“, weiß die Finanzexpertin.
Scheidung als finanzielles Risiko für Frauen
Tatsächlich sind Scheidungen in Deutschland keine Seltenheit: 35,7 Prozent der Ehen enden mit einer Trennung, wobei in über 50 Prozent der Fälle minderjährige Kinder betroffen sind. Für viele Frauen bedeutet das Ende der Ehe eine drastische Verschlechterung der finanziellen Situation, die nicht selten zu Armutsrisiken führt. Frauen erleben im Trennungsfall oft Einkommensverluste von etwa 33 Prozent, während diese Verluste bei Männern im Schnitt nur zehn Prozent betragen. Zusätzlich belasten hohe Kosten für Miete, Versicherungen und Kinderbetreuung das Budget alleinerziehender Frauen.
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Altersvorsorge, Elternzeit, Frauen im Handwerk, Geldanlage, Immobilien, Indexfonds, Lebensversicherung, Scheidung, Teilzeit und Vermögensaufbau
