Branchencheck Zweiradhandwerk: Pedelecs, Software-Diagnose und E-Mobilität fordern die Werkstätten

Das Zweiradhandwerk profitiert von Pedelecs, Elektrorollern und einem stark wachsenden Servicegeschäft. Doch teure Diagnosetechnik, neue EU-Vorgaben und der Mangel an Zweiradmechatronikern setzen die Betriebe unter Druck. Der Branchencheck zeigt, wie sich Werkstätten 2026 aufstellen – und welche Trends die Branche prägen.

Volle Auftragsbücher, steigende Komplexität: Betriebe wie der Brody Bikeservice aus Freiburg profitieren vom boomenden Servicegeschäft im Zweirad-Handwerk.
Volle Auftragsbücher, steigende Komplexität: Zweiradhandwerk-Betriebe wie der Brody Bikeservice aus Freiburg profitieren vom boomenden Servicegeschäft. - © Lynn Sigel

Das Zweiradhandwerk profitiert von starken gesellschaftlichen Trends: urbane Mobilität, Freizeitnutzung und der Wunsch nach nachhaltigen Verkehrslösungen treiben die Nachfrage. Pedelecs (EPACs nach EN 15194) dominieren längst das Fahrradsegment, und auch bei Motorrädern wächst der Anteil elektrischer Modelle. Damit verändern sich die Anforderungen in den Werkstätten grundlegend: Software-Diagnose, Systemkommunikation zwischen Motor, Akku und Display sowie neue Sicherheitsstandards. „Das Zweiradmechaniker-Handwerk steht wirtschaftlich solide da, aber die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen werden zunehmend komplex", sagt Franz-Josef Feldkämper, Bundesinnungsmeister Zweiradhandwerk.

Angebot auswählen
und weiterlesen

  • Alle Artikel auf handwerk-magazin.de lesen
  • 4 Wochen für nur 1,00 € testen, danach 9,99 € / 4 Wochen
  • Jederzeit kündbar

  • Alle Artikel auf handwerk-magazin.de lesen
  • Pro Woche nur 2,79 €
  • Volle Flexibilität und wöchentlich kündbar

  • Alle Artikel auf handwerk-magazin.de lesen
  • Vorteilsangebot von nur 89,99 €/Jahr
  • Jahresabo buchen und ordentlich Geld sparen

Zugehörige Themenseiten:
Branchencheck, Elektromobilität, Europapolitik, Fachkräftemangel, Fuhrpark und Konjunktur