Gewinnspiel „Seltenes Handwerk und moderne Tradition“: Eilles Kaffee fördert traditionelle Betriebe

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Immaterielles Kulturerbe Handwerk

Unter dem Motto „Seltenes Handwerk neu entdecken“ veranstaltet Eilles Kaffee einen besonderen Wettbewerb: Bis zum 19. September 2021 können alle Handwerker in Deutschland teilnehmen, die ein selten gewordenes Gewerk ausüben. Ziel der von handwerk magazin unterstützten Initiative ist es, seltene Handwerksberufe zu fördern. Das Gewinnspiel ist mit einem Preisgeld von insgesamt 8.000 Euro dotiert.

Eilles-Röstmeister Freddy Schoknecht
Röstmeister wie Freddy Schoknecht von Eilles Kaffee bewahren das jahrhundertealte Handwerk des Kaffeeröstens mit viel Erfahrung über Rohkaffee und dessen Veredelung. – © J.J. Darboven GmbH & Co. KG

Die Traditionsmarke Eilles Kaffee aus dem Hause J. J. Darboven zeichnet im Jahr 2021 seltene, historische Handwerksberufe aus – gemäß ihrem Anspruch „Gutes bleibt“. Der Wettbewerb „Seltenes Handwerk neu entdecken“ will Aufmerksamkeit für außergewöhnliche Handwerksberufe schaffen. „Wir möchten mit dieser Initiative zeigen, dass seltenes Handwerk zukunftsfähig ist. Im Traditionshandwerk stecken eindrucksvolle Innovationen, die wir der Öffentlichkeit präsentieren wollen“, sagt Simone Müggenburg von J. J. Darboven. Mit der Zeit gehen und innovativ bleiben lautet die Maxime.

Eilles Kaffee möchte seltene Handwerksberufe fördern

Die Wertschätzung der Handwerkskunst ist laut Unternehmensangaben seit rund 150 Jahren wichtiger Bestandteil der Firmentradition von Eilles Kaffee. Seltene Handwerksberufe erhalten und fördern sei daher ein zentrales Anliegen der Traditionsrösterei, betont Brand-Managerin Julia Starikova. Die Auswahlkriterien der Initiative für die teilnehmenden Betriebe des Wettbewerbs sind:

  • Handwerksberufe, die es selten gibt und die viele Menschen nicht kennen

  • Handwerksberufe, denen Nachwuchskräfte fehlen

  • aussterbende Handwerksberufe

Seltenes Handwerk feiern und zeigen: Bewerben Sie sich und machen Sie mit!

Und so können Sie sich bewerben: Beschreiben Sie den eigenen, seltenen Handwerksberuf kurz und prägnant in einer formlosen Bewerbung. Stellen Sie Ihr Gewerk vor – gerne auch mit Bildern. Die Preisträger werden von einer erfahrenen Jury bestehend aus Vertretern von Eilles Kaffee und handwerk magazin ausgewählt. Zu gewinnen sind Preisgelder von insgesamt 8.000 Euro! Hier die wichtigsten Fakten zur Bewerbung:

  • Bewerbungszeitraum: 19. Juli 2021 bis 19. September 2021


  • Einsendeschluss: 19. September 2021

  • Preisgelder: Der erste Platz ist mit 5.000 Euro dotiert, der Zweitplatzierte erhält 2.000 Euro und der Dritte erhält 1.000 Euro

  • Bewerbungsunterlagen per Mail an:handwerkskunst@eilles-kaffee.de

  • Ansprechpartnerinnen: Laura Bottin (lb@lauffeuer-kommunikation.de) und Olga de Gast (odg@lauffeuer-kommunikation.de)

  • Weitere Informationen: eilles-kaffee.de/handwerk

Beispiele für Traditionshandwerk: Blaudrucker, Buddelschiffer und Röstmeister

Beispiele für traditionelle Gewerke sind unter anderem Blaudrucker, Buddelschiffer und Röstmeister: Die verwendeten alten Handwerkstechniken sind dabei häufig aufwendig, erfordern Geschick, Geduld und Können:

  1. Blaudrucker: 2021 existieren nur noch acht Blaudruck-Betriebe in Deutschland. Mut zum „blauen Wunder“ zeigt Elke Schlüter in Lüdinghausen ebenso wie Sabrina Schumacher in Jever: Sie betreiben eine Blaudruck-Werkstatt. Mehr dazu in unserem Beitrag „Blaudruck: Die Jüngste ihres Standes im Porträt“. 2018 nahm die UNESCO die 400 Jahre alte Handwerkstradition des Reservedruckverfahrens mit dem Farbstoff der Tropenpflanze Indigo in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes auf.

  2. Buddelschiffer: Die Handwerkstradition des Buddelschiffers (Blütezeit 1870 bis 1920) ist mittlerweile im Verschwinden begriffen. Vor allem Seeleute übten den Bau der „Geduldsflaschen“: Sie passten handgefertigte Miniatur-Schiffsmodelle in Glasflaschen ein. Auch Matthias Schultz in Bad Kissingen hält das maritime Kunsthandwerk hoch.

  3. Röstmeister: Der Traditionsberuf des Röstmeisters ist etwas für Kaffee-Profis. Das jahrhundertealte Handwerk bewahrt die Erfahrung über den Rohkaffee und dessen Veredelung. „Das Wissen wird von Röstmeister zu Röstmeister weitergegeben und entwickelt sich mit der Erfahrung jedes einzelnen weiter“, erzählt Mario Hauke, Röstmeister für Eilles Kaffee. Die Traditions-Röstereien Eilles aus München und J. J. Darboven aus Hamburg sind seit 1873 und 1866 bekannte Hüter dieses besonderen Erbes.

Mehr zu traditionellen Handwerkstechniken erfahren Sie auch auf unserer Themenseite „Immaterielles Kulturerbe Handwerk“:

handwerk-magazin.de/immaterielleskulturerbe