Projektleiter, Techniker und sogar Meister lassen sich über LinkedIn deutlich besser erreichen als über klassische Stellenanzeigen. Welche Möglichkeiten das Karriere-Netzwerk Handwerksbetrieben bietet, Fachkräfte zu gewinnen, und warum Sichtbarkeit bei der Mitarbeitersuche via LinkedIn eine zentrale Rolle spielt.

Als Patrick Lindenberg vor Kurzem begann, Stellen über LinkedIn auszuschreiben, hatte er schon einiges hinter sich: „Dass wir zu LinkedIn gegangen sind, hat auch mit schlechten Erfahrungen bei Stellenportalen zu tun. Da haben wir überhaupt keinen brauchbaren Rücklauf bekommen“, schildert der Inhaber der gleichnamigen Bauunternehmung aus dem nordrhein-westfälischen Rösrath. Umso mehr steht er hinter dem neuen Versuch. „Unser LinkedIn-Account ist noch ganz frisch“, sagt er. Bisher, nach etwa einer Woche, sei aber noch keine Bewerbung eingegangen. Die Plattform deshalb sofort wieder abzuschreiben kommt für den Handwerkschef nicht infrage. Ohne Geduld gehe es eben nicht. Lindenberg sieht LinkedIn außerdem nicht nur als Stellenbörse, sondern als einen langfristigen Kommunikationskanal: „Mittelfristig wollen wir den Account mit Inhalten von der Baustelle füllen, mit Geschichten aus dem betrieblichen Alltag. Projekte, Herausforderungen, Lösungen, unsere lange Betriebshistorie. Themen gibt es genug.“
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