Revival der Werkswohnung Mitarbeiterwohnungen: Wie Sie Fachkräfte gewinnen und Steuern sparen

Hohe Mieten in Ballungsräumen und Tourismusregionen erschweren die Suche nach Nachwuchs und Fachkräften. Für viele Betriebe sind Mitarbeiterwohnungen deshalb pure Notwendigkeit. Wie ein Holzbaubetrieb am Bodensee damit Azubis aus Hamburg, Berlin und Freiburg gewinnt, wann der Mietvorteil lohnsteuerfrei bleibt und was beim Vermieten an Angehörige gilt.

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  • Steuerregeln
  • Vermieten an Angehörige

Sebastian Schmäh, Inhaber von Holzbau Schmäh in Meersburg am Bodensee, bietet seinen Azubis mit Mitarbeiterwohnungen bezahlbaren Wohnraum in der Tourismusregion.
Sebastian Schmäh, Inhaber von Holzbau Schmäh in Meersburg am Bodensee, bietet seinen Azubis mit Mitarbeiterwohnungen bezahlbaren Wohnraum in der Tourismusregion. - © Ilja Mess

Manchmal wird Sebastian Schmäh auch heute noch an die Mitarbeiterwohnungen seines Großvaters erinnert: So gibt es immer noch viele ehemalige Beschäftigte, die ihm erzählen, dass sie als Kind jeden Tag auf dem Betriebshof gespielt haben. „Mein Opa hat schon vor 60 Jahren Werkswohnungen angeboten“, erklärt der 51-Jährige, der Holzbau Schmäh aus Meersburg in sechster Generation führt. Gedacht waren die Wohnungen damals vor allem für Beschäftigte, die für ihre wachsenden Familien größere Wohnungen brauchten. Später nutzte der Vater den Platz dann für Büros und beendete das Projekt Mitarbeiterwohnen.

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