Steuertipps für Immobilienkäufer Grunderwerbsteuer sparen: So senken Chefs die Kosten beim Immobilienkauf

Beim Kauf von Grund und Boden oder einer Immobilie fällt Grunderwerbsteuer an – je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Es geht fast immer um fünfstellige Beträge. Wie Handwerksunternehmer und private Eigentümer beim Neubau, beim Bestandskauf und in der Nachfolge legal Grunderwerbsteuer sparen können und welche Fallen der Fiskus aufstellt.

Michael Nett führt gemeinsam mit seinem Vater Franz den SHK-Betrieb Haustechnik Nett OHG im oberbayerischen Tittenkofen bei Erding. Beim Neubau vergab er die Aufträge selbst – und konnte so Grunderwerbsteuer sparen
Michael Nett führt gemeinsam mit seinem Vater Franz den SHK-Betrieb Haustechnik Nett OHG im oberbayerischen Tittenkofen bei Erding. Beim Neubau vergab er die Aufträge selbst – und konnte so Grunderwerbsteuer sparen - © Elisabeth Hörterer

Die Bauphase dauerte mehr als zwei Jahre. Im Frühjahr dieses Jahres war der große Umzug. „Wir sind zwei Kilometer entfernt von unserem bisherigen Standort in ein neues Betriebsgebäude umgezogen und haben unseren Sitz jetzt in einem Gewerbegebiet“, erklärt Michael Nett. Gemeinsam mit seinem Vater Franz Nett führt er die Haustechnik Nett OHG in Tittenkofen bei Erding mit zwölf Mitarbeitern. Die Umorientierung des SHK-Betriebes war unter anderem notwendig geworden, „um die Nachbarn im Wohngebiet auf Dauer nicht mehr durch Lärm der frühen An­lieferungen und Entsorgungsdienste zu belasten. Wobei wir hier noch keinen Ärger hatten“, sagt Michael Nett.

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