Interview mit Pascal Beij Agentic Commerce: Wie Handwerkschefs künftig mit KI einkaufen

KI-Agenten übernehmen zunehmend Aufgaben, die bisher Zeit, Recherche und manuelle Entscheidungen erforderten – von der Produktsuche bis zur Bezahlung. Im Interview erklärt Pascal Beij, Chief Commercial Officer des Zahlungsdienstleisters Unzer, wie die Technologie hinter Agentic Commerce funktioniert und welche Chancen sie für Händler und Handwerksbetriebe bietet.

Pascal Beij, CCO beim Zahlungsdienstleister Unzer, glaubt, dass Agentic Commerce schneller kommen wird als viele heute denken.
Pascal Beij, CCO beim Zahlungsdienstleister Unzer, glaubt, dass Agentic Commerce schneller kommen wird als viele heute denken. - © Unzer

Was versteht man eigentlich unter Agentic Commerce, und wer spielt in diesem Markt bereits eine Rolle?

Pascal Beij: Wir stehen ganz am Anfang – zumindest in Europa. In den USA sind die Entwicklungen schon deutlich weiter, dort gibt es quasi wöchentlich neue Ankündigungen. Große Player wie PayPal verbinden sich mit OpenAI, damit ChatGPT in Zukunft selbstständig einkaufen kann. ChatGPT wird also ein Einkaufsagent – für Konsumenten ebenso wie für Unternehmen. Man gibt nur einen Prompt ein, und der Agent erledigt den Rest: Er sucht, vergleicht, bestellt und bezahlt. Die Möglichkeiten sind riesig. Ich sage oft: Damit wird die Welt ein großer Marktplatz.

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