Ressourcen schonen Kreislaufwirtschaft und Zero Waste: Wie Betriebe nachhaltiger und dadurch erfolgreicher arbeiten

In Zeiten immer knapper werdender Rohstoffe und wachsender Müllberge bedarf es Lösungen. Zero Waste und Kreislaufwirtschaft sind dabei mehr als nur Schlagworte – sie bieten Handwerksbetrieben konkrete Chancen, Kosten zu senken und neue Kunden zu gewinnen. Wie Unternehmen von der Abfallvermeidung profitieren können.

Unsere Nutzwert-Highlights:

  • Best Practice: Parkettlegermeister Werner Leuthe hat aus der Verwertung von Altholz eine erfolgreichee Marke gemacht. Er erklärt seine Erfolgsgeschichte und wie er von der Kreislaufwirtschaft profitiert.

  • Checkliste: Machen Sie die ersten Schritte in Sachen Abfallvermeidung. Verschaffen Sie sich dafür erstmal einen Überblick, bevor Sie in der Bewertung gehen. Die Checkliste hilft dabei die wichtigsten Punkte im Blick zu behalten.

  • Interview: Katrin Mees, Abteilungsleiterin Nachhaltiges Bauen und Umwelt beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erklärt im Gespräch den Status quo, die Herausforderungen und Chancen von Kreislaufwirtschaft in der Baubranche.

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Juliette Beke, Inhaberin des Friseursalons „gesunde Haare – zero Waste“ hat das Alleinstellungsmerkmal ihres Geschäfts bereits im Namen stehen. Sie ist deutschlandweit die Einzige, die das Prinzip so konsequent umsetzt.
Juliette Beke, Inhaberin des Friseursalons „gesunde Haare – zero Waste“ hat das Alleinstellungsmerkmal ihres Geschäfts bereits im Namen stehen. Sie ist deutschlandweit die Einzige, die das Prinzip so konsequent umsetzt. - © Stephan Floss

Privat hatte Juliette Beke schon 2015 ihren Müll auf nahezu null reduziert, ein paar Jahre später hatte sie dann die Vision, das auch beruflich umzusetzen. Das Ergebnis: „gesunde Haare – zero Waste“ – ein ganzheitliches Konzept, das Kundinnen und Kunden weit über Dresdens Stadtgrenze hinaus regelmäßig in ihren Salon lockt.

In einem konventionellen Friseur­geschäft ihrer Größe fallen pro Tag rund zwei Gelbe Säcke Müll an – überwiegend Einwegprodukte wie Folien, Handschuhe und Verpackungen –, dazu kämen pro Jahr um die 150 Kilo Alufolie. Mit ihrer Zero-Waste-Strategie als Baustein der Kreislaufwirtschaft konnte Beke den Müll auf ein kleines Tütchen pro Woche reduzieren. Doch nicht nur den greifbaren Müll hat die 43-Jährige aus ihrem Salon verbannt. Auch all die branchenüblichen Produkte, die Chemikalien und Mikroplastikpartikel ins Abwasser spülen, hat sie aus ihrem Angebot gestrichen.

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