Rund 1,3 Millionen Altersrentner in Deutschland arbeiten weiter – viele davon im Handwerk. Wer Rentner beschäftigen will, profitiert von Erfahrung, Routine und Loyalität. Doch worauf kommt es arbeitsrechtlich an, was bringt die Rentenaufschubprämie und wie gestalten Chefs den Job für Silver Worker attraktiv? Fünf Unternehmer berichten, was wirklich funktioniert.
Unsere Nutzwert-Highlights:
- Praxis: Fünf Handwerksunternehmer aus Elektro, SHK, Maler und Metallguss berichten, wie sie Rentner erfolgreich im Betrieb halten – und welche Modelle (Minijob, Teilzeit, freie Mitarbeit) sich bewährt haben.
- Recht: Was Chefs arbeitsrechtlich beim Rentner beschäftigen beachten müssen – inklusive Stolperfalle Scheinselbstständigkeit und der geplanten Rentenaufschubprämie.
- Checkliste: Sieben Punkte, mit denen Sie Rentner zum Weiterarbeiten motivieren – von wertschätzender Kommunikation bis zum Rückkehrer-Ticket.
- Erfahrungen
- Arbeitsrecht
- Motivation
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Michael Grenz findet es nicht ungewöhnlich, dass zwei seiner 90 Beschäftigten bereits in Rente sind. Er hat schon mehrere Rentner teilweise bis zu ihrem 70. Lebensjahr im Betrieb weiter beschäftigt und kann nur Gutes berichten: „Wir profitieren alle, wenn sie weiterarbeiten“, ist er überzeugt. Grenz ist Geschäftsführer der HPS Hanseatic Power Solutions GmbH in Hamburg. Das Unternehmen plant und fertigt Steuerungsanlagen für Energieerzeuger, ein Großteil der Mitarbeiter sind Elektrotechniker. Seine zwei aktuellen ‚Silver Worker‘ sind in der Projektierung und als Fertigungshelfer tätig. „Das haben sie auch schon vor der Rente gemacht. Ihre Erfahrung ist für unseren Betrieb wirklich wertvoll“, sagt Grenz.
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Arbeitsrecht, Arbeitszeit und Arbeitszeitmodelle, Fachkräftemangel, Mitarbeitermotivation und Teilzeit
