Interview mit Markus Wollweber Private-Equity-Nachfolge: So gelingt die Betriebsübergabe, wenn die Familie nicht zur Verfügung steht

Wenn die Übergabe des Handwerksbetriebs an Familie, Mitarbeiter oder der klassische Verkauf an den jungen Handwerksmeister und Gründer nicht infrage kommt, könnte der Verkauf an Private Equity (PE), also die Private-Equity-Nachfolge, eine Option sein. Im Interview erklärt Rechtsanwalt Dr. Markus Wollweber, Partner der Kanzlei Streck Mack Schwedhelm in Köln und Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Handels- und Gesellschaftsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV), was Handwerkschefs dabei beachten.

Private-Equity-Verkäufe bieten sich auch für Handwerksbetriebe an, die einen Nachfolger suchen.
Handwerkschefs, die eine Private-Equity-Nachfolge planen, halten ihre Ergebnisentwicklung im Blick. - © Thananatt - stock.adobe.com

Herr Dr. Wollweber, halten Sie die Private-Equity-Nachfolge überhaupt für das Handwerk geeignet?

Markus Wollweber: Ja, das kann sehr wohl zusammengehen, aber so ein Vorhaben muss – ebenso wie alle anderen wichtigen Rechtsgeschäfte, die man in seinem Leben vornimmt – gut geplant werden. Diese Vorbereitungsphase kann auch mehrere Jahre dauern. Aber zuallererst muss überhaupt erst einmal die Bereitschaft entwickelt werden, so ein Unterfangen anzugehen.

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