Autotest Mercedes S580e: „Alles wirkt sehr hochwertig“

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Als Goldschmiedemeisterin kennt sich Anna Malsbenden-Weiß mit hochwertigen Materialien und feiner Verarbeitung aus. Da sollte der Mercedes S580e doch in den Fuhrpark passen.

Goldschmiede­meisterin Anna Malsbenden-Weiß
Goldschmiede­meisterin Anna Malsbenden-Weiß fährt auch privat einen Pkw mit Stern. – © Rudolf Wichert

Die Straßen im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort sind gedrängt – und die Goldschmiede von Anna Malsbenden-Weiß liegt in einer Einbahnstraße. Gar nicht so leicht, mit der mehr als fünf Meter langen Luxuskarosse da einen Parkplatz zu finden. „Deswegen komme ich in der Regel mit meinem Smart zur Arbeit“, sagt die Goldschmiedemeisterin lachend. Mit großen Autos hat sie aber kein Problem. Privat fährt die Düsseldorferin einen Mercedes-Kombi. „Für den Alltag muss es bei mir ein kleines, schlichtes Fahrzeug sein, das mich einfach von A nach B bringt und den Parkplatz-Gegebenheiten in den Innenstädten entspricht.“ Auch ihre Werkstatt und der ausgestellte Schmuck sind eher zurückhaltend designt. Der S580e ist zwar mattgrau lackiert – unauffällig ist er aber definitiv nicht. Bleibt die Frage, wie sich der Plug-in-Hybrid im Stadtverkehr schlägt.

Wie ist Ihr erster Eindruck vom S580e?

Der Sitz ist äußerst bequem und das Cockpit macht einen sehr aufgeräumten und übersichtlichen Eindruck. Alles wirkt sehr wertig. Die Steuerung der ­Extras ist mir aber noch ein Rätsel. Zum Beispiel ist gerade einfach das Panoramadach aufgegangen, ohne dass ich bewusst etwas gedrückt habe. Das ist wie heute im Regen natürlich ganz schön doof.

Lässt sich der Mercedes trotz seiner Länge gut durch die Stadt manövrieren?

Das geht erstaunlich gut, weil die Hinterachse mitlenkt. Das hatte ich noch nie in einem Auto, aber es ist sehr hilfreich bei dieser Fahrzeuglänge. So komme ich auch um scharfe Kurven galant herum und kann in engen Straßen oder Parkhäusern einfach einparken.

Würden Sie sich den Plug-in-Hybrid anschaffen?

Ich bin begeistert, wie leise der Mercedes ist, wenn er elektrisch fährt. Aber so ganz sicher bin ich mir noch nicht mit Plug-in-Fahrzeugen. Für mich muss ein Auto umweltfreundlich sein, aber die Entsorgung der Batterie macht mir noch Sorgen. Und ich finde es schwierig, dass man an den neuen Fahrzeugen fast nichts mehr selbst schrauben kann.

Das Unternehmen:

  • Name: Tragkultur
  • Geschäftsgebiet: Düsseldorf und deutschlandweit
  • Gründung: 2008
  • Mitarbeiter: 8

Der Testwagen

 Mercedes S580-e
Mercedes S580-e – © Rudolf Wichert
  • Modell: Mercedes S580e
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (140 km/h rein elektrisch)
  • Leistung: 270 kW/367 PS
  • Kraftstoffverbrauch: 0,6 l/100 km (komb., gewichtet)
  • CO2-Emission: 15 g/km
  • Grundpreis: 126.830 Euro (inkl. MwSt.)