Das Kfz-Handwerk ist gut ausgelastet, doch steigende Kosten für Löhne, Energie und Diagnosetechnik drücken die Marge. Neue Fahrzeugtechnologien verlangen hohe Investitionen, und der Streit um den Zugang zu Fahrzeugdaten entscheidet über die Zukunft freier Werkstätten. Der Branchencheck zeigt Trends und Zahlen für 2026.

Auf den ersten Blick sieht es in den Kfz-Werkstätten gut aus: Die Betriebe sind ausgelastet, die Auftragsbücher voll, Wartung und Reparatur bleiben gefragt. Doch wer genauer hinsieht, erkennt Spannungen hinter der stabilen Fassade. „Eine gute Auslastung darf nicht mit einer uneingeschränkt guten wirtschaftlichen Lage gleichgesetzt werden“, stellt Detlef Peter Grün klar, Bundesinnungsmeister und Vorstandsvorsitzender des BIV-Kfz. Die Kosten für Löhne, Energie, Ersatzteile und Diagnosetechnik sind deutlich gestiegen. Gleichzeitig lassen Kunden angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten nur noch das Nötigste machen. Die Schere zwischen Aufwand und Ertrag öffnet sich, und das bei einem Fahrzeugbestand, der immer anspruchsvoller wird.
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