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Regelmäßig berichtet handwerk magazin über für Handwerksbetriebe relevante Urteile. Hier eine Übersicht der wichtigsten Gerichtsentscheidungen und Arbeitshilfen auf dem Gebiet des Arbeitsrechts.

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Neue Alternativen zum Ruhestand Aktivrente: 4 Modelle für Jobs über die Regelaltersgrenze hinaus

Handwerksunternehmer und ihre Mitarbeiter stehen mit der neuen Aktivrente vor der Frage: Mit 67 in Rente gehen – oder weiterarbeiten? Ob erfahrene Mitarbeiter an Bord bleiben, der Senior länger Verantwortung trägt, nach der Übergabe dem Unternehmen angestellt zur Verfügung steht oder als Soloselbstständiger aktiv wird – die Aktivrente eröffnet Handwerksbetrieben neue Optionen. Wir zeigen vier Modelle für das Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus und erklären, worauf Inhaber rechtlich, steuerlich und organisatorisch achten. › mehr
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Formalien und Sozialauswahl Betriebsbedingte Kündigung: So viel kostet Sie die Abfindung bei Personalabbau

Kein Unternehmer kündigt gern. Muss ein Handwerksbetrieb aber wegen Auftragseinbruch, Rationalisierung oder einer allgemeinen Wirtschaftskrise Stellen abbauen, ist eine betriebsbedingte Kündigung zulässig. Ecovis-Arbeitsrechtler Gunnar Roloff erklärt, welche Formalien Sie dabei beachten müssen und was Sie an Kosten für die Abfindung zu erwarten haben. › mehr

Tipp zum Jahresbeginn Aushangpflichten: Prüfen Sie jetzt Ihr (digitales) Schwarzes Brett

Der Jahresbeginn ist eine gute Gelegenheit, zu überprüfen, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Aushangpflichten im Betrieb rechtssicher erfüllt sind. Auch im Handwerk muss jeder Arbeitgeber diverse Gesetze, Verordnungen und Regelwerke seinen Mitarbeitern in aktueller und vollständiger Form zugänglich machen. Das geht natürlich auch digital. › mehr

Anstieg auf 13,90 Euro Mindestlohn-Erhöhung 2026: Was tun mit alten Arbeitsverträgen?

Zum 1. Januar 2026 steigt der Mindestlohn auf 13,90 Euro brutto in der Stunde, ab 2027 soll er auf 14,60 Euro angehoben werden. In der Folge der Mindestlohn-Erhöhung steigt auch die Verdienstgrenze für Minijobs von 556 Euro auf 603 Euro monatlich. Zuletzt hatte die Mindestlohnkommission, in der Gewerkschaften und Arbeitgeber vertreten sind, den Mindestlohn zum 1. Januar 2025 auf 12,82 Euro pro Stunde angeglichen. Wie sich ein neues Lohnniveau auf bestehende Arbeitsverträge auswirkt. › mehr

Erhöhung auf 13,90 Euro Mindestlohn: Das sollten Handwerksbetriebe jetzt beachten

Zum 1. Oktober 2022 stieg der Mindestlohn auf 12,00 Euro je Stunde, zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro und zum 1. Januar 2025 auf 12,82 Euro. Mit Jahresbeginn 2026 müssen Betriebe 13,90 Euro Mindestlohn zahlen, ab 1. Januar 2027 dann 14,60 Euro. Was das für Handwerksbetriebe bedeutet und worauf sie bei Minijobbern achten müssen, lesen Sie hier. › mehr

Die Zukunft formt sich jetzt! Steuern und Recht: Der Jahresausblick 2026

Ob Mindestlohn, Entgelttransparenz oder Vorsorgepauschalen, die in der Buchhaltung mit dem Jahresbeginn 2026 zu berücksichtigen sind: Auf Handwerkschefs warten in Sachen Steuern und Recht einige Änderungen, die sie jetzt parat haben sollten. Vieles hilft auch dabei, kluge unternehmerische Entscheidungen zu treffen. › mehr

Gefahr durch persönliche Haftung Managerhaftpflichtversicherung: Wie Chefs ihr Risiko begrenzen

Wer Verantwortung übernimmt, steht oft auch mit seinem Privatver­mögen für die Folgen seiner Entscheidungen ein. Eine Managerhaftpflichtversicherung (D&O) begrenzt das persönliche Risiko. Gleichzeitig schützt sie den Betrieb, etwa wenn Führungskräfte fahr­lässig einen Vermögensschaden verursachen. Wer die D&O braucht und was sie ­kostet. › mehr

Diskussion "halb voll, halb leer" Aktivrente: Ein guter Anreiz, auch im Rentenalter weiterzuarbeiten?

Die Aktivrente kommt. Ziel ist es, Rentner zu einem längeren Arbeitsleben zu motivieren, indem sie bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei zu ihren Altersbezügen hinzuzuverdienen können. Für Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) ist das Glas halb voll – er begrüßt die neue Regelung. Henning Röders vom Christlichen Gewerkschaftsbund (CGB) hält dagegen. › mehr
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Interview mit Prof. Dr. Birgit Glorius Arbeitsmarktintegration: Wie aus Migranten neue Mitarbeiter im Handwerksbetrieb werden

Die einen wollen arbeiten, die anderen suchen Mitarbeiter – und trotzdem finden nicht immer beide Seiten zueinander. Im Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Glorius, stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration, klären wir: Was läuft gut und was muss besser werden bei der Arbeitsmarktintegration von Menschen aus anderen Kulturen. › mehr

Diskussion "halb voll, halb leer" Wochenarbeitszeit: Besser für die Wirtschaft als ein Tageslimit?

Wäre es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber besser, wenn es eine festgelegte Wochenarbeitszeit gäbe - anstelle einer limitierten Tagesarbeitszeit? So könnten Arbeitnehmer beispielsweise bei Auftragsspitzen zwölf Stunden am Tag arbeiten und hätten im Anschluss eineinhalb oder gar zwei Tage frei. Während Dr. Hans-Jürgen Volz, Geschäftsleiter des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW), für eine solche Regelung ist, argumentiert Anja Piel, Vorständin des Deutschen Gewerkschaftsbundes, dagegen. › mehr

BMF-Schreiben Inflationsausgleichsprämie: Lohnerhöhungen bleiben unschädlich für die Steuer- und Sozialabgabenbefreiung

Haben Handwerkschefs ihren Mitarbeitern bis Ende 2024 die Inflationsausgleichsprämie zur Abmilderung der Inflation zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt, sind Lohnerhöhungen, die ab 2025 erfolgen, unschädlich für die Steuer- und Sozialabgabenbefreiung der Prämie. Dies hat ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums bekräftigt. › mehr

Nichteuropäische Arbeitnehmer Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Mit der Ausländerbehörde Mitarbeiter aus Drittländern rekrutieren

Wer Mitarbeiter aus dem nichteuropäischen Ausland beschäftigt, muss nach dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz einige Formalitäten erfüllen, um die Fachkraft in den Betrieb zu holen. Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Breidenbach, Fachanwalt für Sozialrecht und Partner der Kanzlei Flöther & Wissing in Halle an der Saale, sowie Berater des Netzwerks Unternehmen Integrieren Flüchtlinge (NUIF) erklärt, wie kleine und mittlere Betriebe korrekt vorgehen. › mehr

Interview mit Daniel Kostyra Wirtschaftsmediation: Streit beilegen ohne teure Prozesse

Prozesse kosten Zeit und Geld und bringen oft nicht die erhofften Ergebnisse. Anders verläuft eine Wirtschaftsmediation, die die Konfliktparteien an einen Tisch holt und einvernehmliche Lösungen herbeiführt. Ein Unternehmer berichtet aus seinem Alltag als Mediator. › mehr