Handwerksunternehmer können neue Steuervorteile nutzen, wenn sie Immobilien an Mitarbeiter vermieten – zu günstigen Konditionen. Das eröffnet Potenziale, zum Beispiel auch um Fachkräfte an den Betrieb zu binden. Welche fiskalischen Vorgaben zu erfüllen sind.

Ein-Zimmer-Appartement mit 27 Quadratmetern zur Warmmiete von 760 Euro monatlich, moderne Zwei-Zimmer-Wohnung mit 43 Quadratmetern für knapp 3.000 Euro im Monat: Das sind zwei aktuelle Angebote eines namhaften Immobilienportals auf Sylt. Die Insel ist bekannt für horrende Mieten. „Wir könnten keine neuen Mitarbeiter einstellen, wenn wir zum Job nicht noch die passende Wohnung anbieten würden“, sagt Tom Langmaack, Konditormeister und Juniorchef des Café Wien in Westerland. Seit rund 20 Jahren investiert der Familienbetrieb in Mietimmobilien, in denen die Mitarbeitenden leben können. „Vor allem in der Hochsaison bekommen unsere Leute auf dem freien Markt keine Wohnungen, nicht einmal mehr ein kleines Zimmer“, erklärt der 25-Jährige.
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Fachkräftemangel, Immobilien, Mietrecht, Mitarbeitermotivation und Steuerstrategien
