Körperlich hart zu arbeiten gehört zum Handwerk. Doch was tun, wenn die Kraft nicht oder nicht mehr ausreicht? Wie Exoskelette den Alltag der Mitarbeiter erleichtern und die Motivation erhöhen, zeigt ein Forschungsprojekt im SHK-Handwerk.

RoboCop-Optik statt langweiliger Blaumann? Christoph Reichhart, Monteur bei der Hans Schramm GmbH & Co,KG in München, fühlt sich in seinem Exoskelett pudelwohl und trägt dies auch gerne sichtbar über der Arbeitskleidung. „Da gibt es sehr unterschiedliche Typen, manche wollen einfach nicht, dass man es sieht, und tragen es unter der Kleidung“, weiß Kilian Schramm, der den Familienbetrieb gemeinsam mit seinem Vater führt. Dass sein aus 80 Mitarbeitern bestehendes Team überhaupt die Chance bekam, die teils futuristisch anmutenden körperlichen Assistenzsysteme zu testen, liegt vor allem an der schon fast traditionellen Aufgeschlossenheit für neue Lösungen, die dem Betrieb schon mehrfach die Auszeichnung zu „Münchens Bäderbauer Nummer eins“ einbrachte.
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Arbeitsschutz und Gesundheit, Berufskrankheiten, Fachkräftemangel, Mitarbeitermotivation und Zukunftsperspektiven im Handwerk
