Handwerksunternehmer vieler Branchen revidieren momentan ihre Geschäftserwartungen für das aktuelle Jahr. Immer mehr Betriebe verzeichnen Auftragseinbrüche und befürchten sinkende Gewinne oder gar Verluste. Welche Finanzierungs- und Steuerstrategien helfen, die Liquidität zu sichern.
Unsere Nutzwert-Highlights:
- Finanzierungs- und Steuerstrategien: So sichern Handwerkschefs bei sinkenden Gewinnen ihre Liquidität, verschaffen sich beim Finanzamt Luft und holen sich über den Verlustrücktrag Steuern vom Vorjahr zurück.
- Musterschreiben: Zwei Vorlagen zum Sofort-Einsatz – Antrag auf Steuerstundung nach § 222 AO und letzte außergerichtliche Mahnung für säumige Kunden.
- Steuerberater-Tipps: Warum Steuerberater Markus Wohlleber einen Liquiditätspuffer von mindestens 15 Prozent empfiehlt – und welche Warnsignale Chefs sofort ernst nehmen sollten.
- Finanzierungs- und Steuerstrategien
- Musterschreiben
- Steuerberater-Tipps

Ralf Andrae befürchtet zwar keine gravierenden Umsatzeinbrüche, „wir erkennen aber deutlich, dass die Kunden sehr preissensibel einkaufen“. Der Handwerksunternehmer führt eine Bäckerei in Waldböckelheim in Rheinland-Pfalz mit vier Filialen und 60 Mitarbeitern. Bei vielen Verbrauchern kommen nicht mehr die etwas teureren Kirschteilchen in die Tüte, „sondern jene Backwaren, die wir kostengünstiger produzieren und die daher im Laden einige Cent günstiger sind“, sagt Andrae. Das alles bereitet ihm Sorgen. Aber er sieht sich dennoch verhältnismäßig gut aufgestellt. Schließlich beliefert der Betrieb unter anderem den Lebensmittelhandel. „Wir haben aktuell drei neue Großkunden dazugewonnen. Das gleicht die Zurückhaltung der Verbraucher aus“, erläutert Andrae.
und weiterlesen
Bäcker und Konditoren, Bilanz, Liquiditätsmanagement, Rechts- und Steuerberatung, Risikomanagement, Steuerbescheid und Steuerstrategien
