Das Zweiradhandwerk profitiert von E-Bikes, Elektrorollern und einem stark wachsenden Servicegeschäft. Doch teure Diagnosetechnik, neue EU-Vorgaben und der Mangel an Zweiradmechatronikern setzen die Betriebe unter Druck. Der Branchencheck zeigt, wie sich Werkstätten 2026 aufstellen – und welche Trends die Branche prägen.

Das Zweiradhandwerk profitiert von starken gesellschaftlichen Trends: urbane Mobilität, Freizeitnutzung und der Wunsch nach nachhaltigen Verkehrslösungen treiben die Nachfrage. E-Bikes und Elektroroller dominieren längst das Fahrradsegment, und auch bei Motorrädern wächst der Anteil elektrischer Modelle. Damit verändern sich die Anforderungen in den Werkstätten grundlegend: Hochvolt-Qualifikation, Software-Diagnose und neue Sicherheitsstandards gehören zum Alltag. „Das Zweiradmechaniker-Handwerk steht wirtschaftlich solide da, aber die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen werden zunehmend komplex", sagt Franz-Josef Feldkämper, Bundesinnungsmeister Zweiradhandwerk.
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