Auswirkungen des LkSG EU-Taxonomie, CSRD und Lieferkettengesetz: Welche Fragebögen kleine Unternehmen wirklich ausfüllen müssen

Die EU verpflichtet mit neuen Vorschriften immer mehr Unternehmen, ihre Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit offenzulegen. Kleine und mittlere Firmen sind zwar gesetzlich dazu meist nicht verpflichtet, aber über Lieferkette und Lieferkettengesetz werden auch sie zunehmend erfasst und befragt. Das müssen Handwerkschefs jetzt wissen.

Alexander Thal, verantwortlich für das Business Development und Controlling bei Zengerle & Riederer Hörsysteme in Kempten.
Alexander Thal, verantwortlich für das Business Development und Controlling bei Zengerle & Riederer Hörsysteme in Kempten. - © Micha Wolfson

Dominic Zengerle und Christoph Riederer sind die beiden Chefs der Firma Zengerle & Riederer Hörsysteme GmbH in Kempten mit knapp 60 Beschäftigten und zehn Fachgeschäften in Bayern und Baden-Württemberg. In ihrem Betrieb spielt zusätzlich zur Hörakustik die Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. „Wenn der Betrieb wächst und man im Austausch mit anderen Unternehmen steht, kommt man um das Thema Nachhaltigkeit nicht herum“, sagt Alexander Thal, der das Business Development und Controlling vorantreibt.

Doch was ist nachhaltig? Müll trennen, Ökostrom nutzen oder mit dem Rad zur Arbeit fahren? Ist das Thema nicht komplexer? Eine kostenlose Beratung und Bestandsaufnahme bei der Handwerkskammer für Schwaben in Augsburg brachte Klarheit. „Wir waren überrascht, was alles zur Nachhaltigkeit zählt und wie viel wir davon in unserer Firma bereits ganz selbstverständlich umsetzen“, berichtet Thal.

Durch das Lieferkettengesetz wird nachhaltiges Wirtschaften immer wichtiger

Zum Beispiel, dass betriebswirtschaftliche Kennzahlen mehrmals wöchentlich geprüft werden, um Prozessoptimierungen anzustoßen. Flexible Arbeitszeiten und Fortbildungen für die Beschäftigten gehören bei Zengerle & Riederer Hörsysteme ebenso wie Offenheit gegenüber neuen Technologien dazu. „Wir sehen uns in der medizinischen Verantwortung und möchten mit langlebigen Produkten das Hörvermögen unserer Kunden und ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern“, sagt Thal. „Nachhaltigkeit haben wir in unseren Leitgedanken und Werten fest verankert.“

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