Im Urlaub herrscht Freude über gutes Wetter - was aber wenn sich die Temperaturen am Arbeitsplatz um die 30-Grad-Marke bewegen? Wie sich Arbeitnehmer am besten gegen die Sommerhitze wappnen können und was Arbeitgeber berücksichtigen müssen, erklärt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund.

Je stärker die Temperaturen draußen ansteigen, umso mehr sinkt am Arbeitsplatz die Lust auf Arbeit. Die Sommerhitze wirkt sich nicht nur auf die Motivation am Arbeitsplatz aus, sondern kann auch gesundheitliche Probleme bereiten: Neben erhöhter Schweißabgabe sind Herz-Kreislaufbelastungen möglich, bei der Arbeit im Freien drohen gar Sonnenstich und Hitzschlag.
Studien belegen ein erhöhtes Unfallrisiko bei hohen Temperaturen. "Beschäftigte haben jedoch keinen direkten Rechtsanspruch auf klimatisierte Räume oder Hitzefrei", sagt Kersten Bux, Klima-Experte der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Der Arbeitgeber sei nach dem Arbeitsschutzgesetz dazu verpflichtet, eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst zu vermeiden und verbleibende Gefährdungen gering zu halten.
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