Elektrotransporter 19 Transporter mit Elektroantrieb

Der Markt kommt ins Rollen. Transporter mit Elektroantrieb gibt es inzwischen von den großen Herstellern, aber auch von kleinen Unternehmen, die Spezialfahrzeuge anbieten. Das zeigt die große Marktübersicht von handwerk magazin.

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Wer im vergangenen September über die IAA-Nutzfahrzeuge in Hannover stromerte, um sich über Neuheiten in der Sparte der elektromobilen Transporter zu informieren, wurde dabei im wahrsten Wortsinn elektrisiert: Zahlreiche Premieren zeigten auf, dass dieser alternative Antrieb im Segment der leichten Nutzfahrzeuge „angekommen“ ist. Eine Initialzündung dafür waren sicherlich die bereits 2018 drohenden Fahrverbote für Diesel in den Umweltzonen einiger Innenstädte, die vor allem Handwerksbetriebe empfindlich treffen können. Das Angebot auf dem Markt der E-Transporter reicht mittlerweile vom Kleinsttransporter bis zum 3,5-Tonnner Kastenwagen. Wir haben den Überblick, die Übersicht ist gegliedert in die Kategorien Kleinsttransporter, Kleintransporter, Kompakttransporter, Transporter und Maxitransporter.

Kleinsttransporter Alke Divaco ATX

Der italienische Hersteller Alke kann auf über zehn Jahre Erfahrung in der Produktion von Elektro-Transportern verweisen. Die ATX-Baureihe, von der Divaco Deutschland GmbH importiert, umfasst hierzulande derzeit die Modelle: 310E, 320E, 330E, 340E und 330/340ED – jeweils mit ausbaufähiger, je nach Radstand 1,80 bis 2,0 Meter langer Pritsche und Einzel- (E) oder Doppelkabine (ED). Ein praktisches Feature ist das optional abnehmbare Batterien-Set. Zur Wahl stehen konventionelle Blei-, Gel- oder LiFePO4-Akkus.

Kleinsttransporter Piaggio Porter Electric Power 96V Kastenwagen 

Der italienische Mini-Transporter ist als Elektro-Variante für den Einsatz in verwinkelten Altstadtregionen prädestiniert. Neben dem Kastenwagen (22.750,50 Euro exkl. MwSt.) ist der Electric Power auch als Pick-up, Top Deck (Pritsche), Kipper, Kombi sowie mit einem Chassis für Sonderaufbauten erhältlich.

Kleinsttransporter Goupil G5 Lithium 

Die französische Elektro-Nutzfahrzeugmarke Goupil gehört zwar zum US-Konzern Polaris, die Modelle werden aber in Frankreich entwickelt und gebaut. Das Angebot umfasst die Goupil-Baureihen G1, G4, G5 und den Sechssitzer GEM, die in Deutschland von der Iseki-Maschinen GmbH in Meerbusch vertrieben werden. Die Goupil-Modelle sind als handliche Fahrzeuge vor allem für den Stadtverkehr prädestiniert und in unterschiedlichen Aufbau-Varianten zu haben.

Kleinsttransporter Renault Twizy Cargo 45 

Das quadähnliche Elektromobil ist als Nutzfahrzeugvariante „Cargo“ mit einem Sitzplatz und einem 156 Liter großen Laderaum ausgestattet. Als Zubehör finden sich ein Heckgepäckträger von Bott sowie zwei unterschiedlich große Aluminiumkoffer in der Preisliste. Damit ist der Twizy „Cargo“ vor allem für Liefer-, Kurier- und Reparaturdienste prädestiniert, die sich gelegentlich durch enge Innenstadtgassen zwängen müssen. Mit einer auf 4 kW/5 PS Leistung reduzierten Maschine ist das Basis-Modell ausreichend motorisiert, maximal 45 km/h schnell und schafft 120 Kilometer Reichweite. Für eiligere Gewerbe ist eine 13 kW/18 PS starke Variante im Angebot, die es auf 80 km/h bringt. Der Stromverbrauch liegt bei 5,8 kWh pro 100 km.

Kleinsttransporter VW e-load up! 

Der Wolfsburger Elektro-Kleinwagen wird auch als reine Transporterversion für den innerstädtischen Betrieb angeboten. Dazu werden die hinteren Seitenscheiben abgedunkelt und die Rückbank durch einen komplett ebenen Laderaumboden mit vier Verzurrösen ersetzt. Fahrer und Beifahrer schützt ein stabiles Schutzgitter hinter den Vordersitzen. Den Antrieb übernimmt eine 60 kW/80 PS starke Synchronmaschine, die für eine stadttaugliche Beschleunigung von 8,1 Sekunden auf 80 km/h sorgt. Das im Unterboden integrierte Lithium-Ionen Akku-Paket verspricht eine Reichweite von immerhin 160 Kilometern.

Kleintransporter VW ABT e-Caddy Maxi 

Die elektrifizierte Variante des VW Kleintransporters ist eine Kooperation von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit dem Tuning- und Elektrospezialisten ABT aus Kempten: Die Hannoveraner steuern die antriebslose Karosserie, der als „Premium Partner“ von VWN agierende Allgäuer Betrieb die komplette Elektrifizierung bei – die Modelle werden daher im Zweirechnungsgeschäft vertrieben. Als Maschine kommt ein 82 kW starker Elektromotor zum Einsatz, der von einem 37,3 kWh starken Akku-Paket versorgt wird. Dessen Einbau schränkt die Ladekapazität des Caddy nicht ein. Die Markteinführung ist für das 3. Quartal 2019 angekündigt, der Preis stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Kleintransporter Renault Kangoo / Kangoo Maxi Z.E. 

Der im Januar 2017 vorgestellte City-Transporter Kangoo Z.E. („Zero Emission“) ist in zwei Längenversionen erhältlich, wobei der längere „Maxi“ sowohl als Zwei- wie auch Fünfsitzer sowie als Doppelkabiner geordert werden kann. Der leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus sollen aufgrund einer hohen Energiedichte eine Reichweite von 270 Kilometer ermöglichen. Mit dem aktuellen Ladesystem lässt sich der Akku an einer 230 Volt-Wallbox innerhalb von sechs Stunden „auftanken“, die per Wärmepumpe teilbetriebene Heizung schaltet dabei auf Netzbetrieb um. Dieser kann vom „My Z.E. Connect“-System per PC oder Smartphone-App überwacht werden. Statt einem Batteriekauf ist die Miete des Akkus möglich, sie schlägt mit 58 Euro pro Monat (exkl. MwSt.) zu Buche.

Kompakttransporter StreetScooter Work 

Der vor rund neun Jahren von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen und der StreetScooter GmbH entwickelte Elektrotransporter wird seit 2016 im Auftrage der Deutschen Post produziert und als Paketzusteller eingesetzt. Seit April 2017 wird er auch kommerziell verkauft. Der Koffer-Aufbau mit seitlichen Schiebetüren und einer Heckklappe fasst in der Normalversion rund 4.300 Liter Ladevolumen, in der L-Variante 8.000 Liter. Je nach Kundenbedarf und Brancheneinsatz lässt sich der Innenausbau individuell gestalten.

Kompakttransporter Nissan e-NV200 

Der Elektro-Transporter ist nun schon seit Juli 2014 im Programm und mit dem bewährten Elektroantrieb des Pkw-Modells Leaf ausgestattet. Entsprechend hat er Anfang 2018 dessen 40 kWh starkes Batteriepaket erhalten, das nun eine Reichweite von 301 km in der Stadt sowie 275 km nach NEFZ-Zyklus ermöglicht. Sie lässt sich mit drei Fahrmodi – Eco, B-Modus und Eco-/B-Kombination – noch weiter steigern. Ein für Handwerksbetriebe wichtiger Pluspunkt ist die Integration des Batteriepacks in den Fahrzeugboden. Serienmäßige Features sind Airbag, ABS und ESP sowie ein Keyless Entry & Start-System. Nissan gewährt eine Garantie von fünf Jahren und 100.000 Kilometern auf die Technik sowie acht Jahre beziehungsweise 160.000 km auf die Batteriekapazität.

Transporter VW ABT e-Transporter T6

Der elektrifizierte VW T6 ist – wie auch der e-Caddy – ein Gemeinschaftsprojekt von Volkswagen Nutzfahrzeuge und dem Kemptener Elektro-Spezialisten ABT. VW liefert dazu auf Kundenbestellung den T6 mit langem Radstand, der dann in der Allgäuer Werkstatt den kompletten elektrischen Antrieb erhält: Dessen Hauptkomponenten sind ein 82 kW starker Elektromotor sowie ein Batteriepack, das wahlweise in einer Kapazität von 37,3 oder 74,6 kWh geordert werden kann. Mit ersterer lässt sich eine Reichweite von 200 km, mit zweiterer lassen sich 400 km realisieren. Die Implantierung des Akku-Pakets schränkt das Laderaumvolumen nicht ein. Der Preis für den e-Transporter T6, der ab dem 3. Quartal 2019 auf dem Markt lanciert werden soll, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Transporter Mercedes-Benz e-Vito 

Die elektrische Variante des Mercedes-Benz Vito Kastenwagens steht seit Juni 2018 in den Preislisten. Der eVito ist für knapp 45.000 Euro ausschließlich in der Karosserieversion „lang“ zu haben und bietet damit dank des unterflur verpackten Akkupakets das gewohnte Ladevolumen von 6.000 Litern. Sowohl die Batterien als auch die Hochvoltleitungen und der Antriebsstrang sind im Rahmen integriert, die Akkus werden zusätzlich von einer unteren Schutzplatte abgeschirmt. Drei Fahrprogramme und vier Rekuperationsstufe sollen den Stromverbrauch und die Reichweite optimieren – Mercedes-Benz gibt hier eine Range zwischen 149 und 189 Kilometern an: Je nach Nutzungsprofil können die Gesamtbetriebskosten laut Hersteller „bereits auf dem Niveau von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liegen“. Dazu hat der Daimler-Konzern ein so genanntes „eVan Ökosystem“ entwickelt, das unter anderem eine intelligente, vernetzte Ladeinfrastruktur, Ladedienste, Konnektivitätslösungen sowie einem Rundum-Service für die Käufer von Elektro-Transportern beinhaltet.

Maxitransporter VW e-Crafter / MAN eTGE 

Mit der rein batterie-elektrischen Version des Crafter hat Volkswagen-Nutzfahrzeuge parallel zu den Abt-Umbauten des Caddy und des T6 einen eigenen „Stromer“ im Programm. Rein äußerlich unterscheidet sich der e-Crafter auf den ersten Blick nicht von seinen konventionellen Schwester-Varianten. Unter der Haube steckt ein leichter und kompakter Elektroantrieb mit einem 1-Gang-Automatikgetriebe. Da das Lithium-Ionen-Akkupaket unterflur angeordnet wurde, ist der Crafter-Laderaum uneingeschränkt nutzbar. Geladen wird der e-Crafter je nach verfügbarer Station (Fastcharger oder Wallbox) mit Gleich- oder Wechselstrom. Interessant für alle Gewerbetreibenden ist dabei die „Charge&Fuel Card“ plus App von VW Leasing, die für alle öffentlichen Ladestationen in Deutschland gilt. Aktuell ist der VW e-Crafter in einer Karosserieausführung – als Kastenwagen 35 auf mittellangem Radstand mit Hochdach – zu haben. Die Preisliste beginnt bei 69.536 Euro (exkl. MwSt.). Im Wesentlichen baugleich mit dem e-Crafter ist der MAN eTGE. Angetrieben wird der MAN eTGE von einem leistungsstarken Elektromotor, der seinen Strom aus einer Lithium-Ionen-Batterie bezieht. Diese wird sowohl extern am Stromnetz als auch in Schubphasen während der Fahrt geladen. Durch diese Rekuperation wird die Bewegungsenergie wiederum in elektrische Energie umgewandelt und dem Batteriespeicher zugeführt. Damit nicht nur Fahrten in der Stadt, sondern auch Überlandfahrten kein Problem darstellen, verfügt der MAN eTGE über eine Reichweite von bis zu 173 km (gem. NEFZ). Für die Funktionsfähigkeit der Hochvoltbatterie übernimmt MAN eine Garantie über acht Jahre beziehungsweise 160.000 km, je nachdem welches der beiden Ereignisse zuerst eintritt.

Maxitransporter StreetScooter Work XL 

Der große Bruder des StreetScooter Work ist eine Gemeinschaftsentwicklung der Aachener StreetScooter GmbH – einem Tochterunternehmen der Deutschen Post – und dem Automobilhersteller Ford. Er basiert auf dem Fahrgestell des Ford Transit und wird in den Kölner Werkhallen gefertigt. Sprich: Dort montieren rund 180 Arbeiter den batterieelektrischen Antriebsstrang sowie den Karosserie- und Kofferaufbau mit dem in der Türkei gebauten Chassis zusammen. Die solide und bewährte Basis garantiert eine vergleichsweise hohe Nutzlast von bis zu 1.175 Kilogramm. Derzeit wird der Work XL nur für die Paketzustellung der DHL gefertigt, soll später aber auch in den freien Verkauf gehen. Der Preis steht noch nicht fest.

Maxitransporter Iveco Daily Electric 

Für den großen Transportbedarf im innerstädtischen Lieferverkehr bietet Iveco den Daily Electric an, der in der Kastenwagenvariante mit einem Stauvolumen von bis zu 15.600 Liter überzeugt – es stehen insgesamt fünf Längen und drei Höhen zur Wahl. Daneben ist der Elektro-Daily auch als Fahrgestell mit Normalkabine sowie als Minibus erhältlich. In Sachen Gewichtsklassen beschränkt er sich auf die drei Ausführungen mit 3,5 und 4,4 sowie 5,2 Tonnen Gesamtgewicht. Als Energielieferanten sind bis zu drei Batteriemodule möglich, die per Schnellladung in zwei Stunden aufgefrischt werden können. Die Reichweite lässt sich mittels einem regenerativen Bremssystem sowie im Eco-Fahrmodus auf bis zu 280 Kilometer maximieren. Ein im Stadtverkehr nützliches Feature im weitestgehend lautlos rollenden E-Daily ist das akustische Fußgänger-Warnsystem. Das Cockpit bietet ein tabletartiges Interface, das dem Fahrer Infos über Ladezustand, Verbrauch und Restreichweite liefert, mittels dem er aber auch den Eco-Modus aktivieren und verschiedene Apps abrufen sowie das Navigationssystem bedienen kann. Der Iveco Daily wird demnächst runderneuert, Details sind aber noch nicht bekannt.

Maxitransporter Renault Master Z.E. 

Ende 2017 hat Renault der elektrischen Version des Kangoo einen großen Bruder in Gestalt des Master Z.E. (steht auch hier für Zero Emission) zur Seite gestellt. Antriebsquelle ist der eigen entwickelte R75E-Motor, der hier eine Maximalleistung von 57 kW (76 PS) generiert und von einer unterflur installierten Z.E.33-Akku-Einheit gespeist wird. Die Montage gestattet einen vollwertigen Laderaum des in drei Karosserieversionen auf drei Radständen lieferbaren Kastenwagens. Als maximale Reichweite gibt Renault 200 Kilometer an, was für den innerstädtischen Tagesbetrieb ausreicht, zumal die Ladezeit an einer 230-Volt Wallbox nur sechs Stunden beträgt.

Maxitransporter Emovum E-Ducato 

Das Hamburger Unternehmen hat sich auf die Umrüstung des Fiat 500 sowie des Ducato zu Elektrofahrzeugen spezialisiert und ist damit relativ erfolgreich: Seit Juli 2017 liefert beispielsweise Hermes seine Pakete mit sechs Emovum Ducato-Kastenwagen in der Hamburger Innenstadt aus. Der Emovum-Ducato lässt sich sowohl an Ladestationen als auch Haushaltssteckdosen aufladen und verfügt bereits in der Basisversion über stadttaugliche 100 Kilometer Reichweite. Emovum gibt eine Zusatz-Garantie von vier Jahren auf Batterie, Motor und Leistungselektronik, die E-Maschine soll laut Hersteller Laufleistungen bis zu einer Million Kilometer erreichen. Im Rahmen der Beschaffungsinitiative „Hamburg macht E-Mobil“, deren Mitglied Emovum ist, erhalten Mitglieder der städtischen Handwerkskammer übrigens attraktive Konditionen beim Kauf eines E-Ducato.

Maxitransporter SAIC Maxus EV80 Van

Mit dem Maxus EV80 Kastenwagen hat der chinesische Nutzfahrzeughersteller SAIC auf der IAA 2018 in Hannover eine komplette Neuentwicklung vorgestellt. Der EV80 ist als Van mit Normal- und Hochdach sowie als Fahrgestell mit Fahrerhaus zu haben. Als Antrieb kommt ein 100 kW starker Elektromotor zum Einsatz, der von einer LiFePO4-Batterie gespeist wird. Sie soll Reichweiten von knapp 200 Kilometer ermöglichen. Die Sicherheitsfeatures umfassen bereits in der Basisversion Airbags, ABS, EBD und BAS (Bremsassistent) sowie Rückfahrsensoren. Zum Marktstart 2019 arbeitet SAIC mit dem Leasing-Unternehmen LeasePlan zusammen, das ein umfassendes Finanzierungsmodell für Flottenkunden inklusive dem Zugang zu 75.000 Ladepunkten in Europa offeriert. Gewerbetreibende können einen Maxus EV80 über die Maske Fleet GmbH derzeit für 745 Euro im Monat mieten.

Maxitransporter Mercedes-Benz e-Sprinter 

Mercedes-Benz hat seinen neuen Sprinter getreu der aktuellen „eDrive@VANs-Strategie“ elektrifiziert und will die ersten Exemplare in der zweiten Jahreshälfte 2019 ausliefern. Der e-Sprinter wird zunächst ausschließlich in der Ausführung als Kastenwagen mit Hochdach und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm angeboten. Die Nutzlast hängt von der Größe des Batteriepacks ab, das in zwei Kapazitäten zur Wahl steht: In der für Reichweiten bis zu 150 Kilometer konzipierten Variante mit 55 kWh liegt sie bei 900 Kilo. In der Version mit 41 kWh, die etwa 115 Kilometer Reichweite ermöglicht, kann man 1.040 kg speditieren. Der Elektromotor leistet 85 kW und generiert 300 Newtonmeter Drehmoment.

Maxitransporter I SEE Movano / Vivaro

Die hessische I SEE Electric Trucks GmbH stellte auf der Nutzfahrzeug-IAA im vergangenen Jahr zwei auf Elektroantrieb umgerüstete Opel Transporter vor: Den Vivaro sowie den größeren Movano. Damit wolle man, so erklärte Geschäftsführer und Ingenieur Andreas Pfeifer, der Klientel aus Handwerkern, Logistikern oder Flottenbetreibern eine praxisgerechte Lösung für die zunehmenden Fahrverbote in den Innenstädten anbieten. Nach der Eingliederung von Opel in den PSA-Konzern findet nun erst einmal ein Abverkauf der letzten Vivaro-Elektro-Modelle statt, den neuen Vivaro wird I SEE dann nicht mehr anbieten. Eine Freigabe für den Movano seitens PSA könnte im Mai erfolgen. Aktueller Stand der Technik in den I SEE-Modellen ist ein Antriebsstrang mit einer 90 kW starken E-Maschine. Zwei Batteriepakete mit jeweils 40 und 55 kWh Kapazität sollen Reichweiten bis zu 210 Kilometer ermöglichen. Der Vivaro wird in den Karosserieversionen als Kasten, Kipper/Pritsche, Fahrgestell für Kofferaufbauten sowie als Fensterbus offeriert. Auf seine Komponenten, den Motor und das Akkupack, gibt das Unternehmen aus Offenbach eine Garantie von sieben Jahren, maximal 250.000 km bzw. 1.500 Vollladezyklen.

Elektro-Transporter
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