Auf den Weltklimakonferenzen der Vereinten Nationen (UN) wird viel besprochen und beschlossen, doch dann folgt meist nicht viel. Sind sie deshalb überflüssig? Oliver Hasenkamp, Referent für nachhaltige Entwicklung und Klimapolitik bei der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN) findet die Zusammenkünfte sinnvoll. Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland argumentiert gegen die derzeitige Form der Weltklimakonferenz.
Seit 30 Jahren finden jährlich die Konferenzen der Vereinten Nationen (UN) zum Schutz des Weltklimas statt. Eine Klimarahmenkonvention definiert das Ziel einer weltweiten Klimaschutzpolitik. Bekannt sind das Kyoto-Protokoll von 1997, das den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase begrenzen sollte. Auf der Klimakonferenz 2015 wurde beschlossen, die globale Erwärmung auf unter 2° C möglichst 1,5° C zu begrenzen. Doch den Worten und schriftlichen Vereinbarungen folgte nicht viel. Ist eine Weltklimakonferenz generell überflüssig?
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