Fast jeder dritte Azubi im Handwerk verlässt seinen Arbeitgeber vorzeitig. Die Projektarbeit einer BdH-Absolventin zeigt, woran das liegen könnte. Wie Chefs es besser schaffen, den Nachwuchs langfristig im Betrieb zu halten und der Ausbildungsbeginn 2025 gelingt.

Den Azubi vor allem für lästige Routinejobs einsetzen? „Geht gar nicht“, findet Stefanie Brüns. Gemeinsam mit ihrem Mann Marcel führt sie den 2018 gegründeten Dachdeckerbetrieb im norddeutschen Beverstedt-Bokel mit fünf Mitarbeitern (davon zwei Azubis). „Unser Ziel ist es, ein florierendes Unternehmen zu führen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeiter wohlfühlen und ihre Fähigkeiten entfalten können.“ Da Fachkräfte für den Kleinbetrieb in der ländlichen Region kaum zu finden sind, hat das Ehepaar entschieden, den Nachwuchs lieber selbst auszubilden und langsamer mit dem Betrieb zu wachsen.
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Ausbildung, Fachkräftemangel, Mitarbeitermotivation und New Work
