Während die Anzahl der jungen Nachwuchskräfte in den Gewerken Maurer und Betonbauer langsam weiter zurückgeht, macht die Digitalisierung einiges wett.
Das gedämpfte Konsumklima hinterlässt in den Auftragsbüchern der Maurer und Betonbauer seine Spuren. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Gewerke des Bauhauptgewerbes einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 71 Milliarden Euro. Als Grund nennt der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) die schwache Auftragslage – sowohl im Wohnungs- als auch im Gewerbebau. Neben gestiegenen Baukosten, hohen Zinsen und strengen Bauvorgaben machen auch die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen. „Es braucht eine verlässliche und vor allem langfristige Wohnungsbaupolitik mit klaren Rahmenbedingungen, einfachere Bauvorschriften und gezielte Fördermaßnahmen, um den Wohnungsbaumarkt wieder zu stabilisieren“, sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB.
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BIM, Branchencheck, Digitalisierung, Fachkräftemangel und Konjunktur

