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Cybercrime Online-Shopping: So erkennen Sie Fake-Shops

Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft rechnet der Handelsverband Deutschland mit einem Online-Umsatz von 12,2 Milliarden Euro, das sind zehn Prozent mehr als 2016. Vom Boom profitieren auch Fake-Shops, die nicht am Verkauf, sondern nur an den Daten interessiert sind. Woran Sie die Ganoven erkennen.

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Online-Shopping: wie Verbraucher Fake-Shops von seriösen Anbietern unterscheiden können - die wichtigsten 7 Merkmale. Stolze 466 Euro will dieses Jahr jeder Deutsche für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Damit das Geld nicht versehentlich in einem Fake-Shop landet, warnen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group davor, im weihnachtlichen Einkaufsfieber die Sorgfalt ausser Acht zu lassen.

Fake-Shops: Darauf sollten Verbraucher beim Weihnachtseinkauf achten

"Mit täuschend echt aussehenden E-Mails ködern Betrüger Verbraucher mit Tiefstpreisen, locken sie auf falsche Websites und greifen dann Kundendaten ab, um entweder das Bankkonto leerzuräumen oder munter auf den Namen des Opfers zu bestellen. Manchmal nehmen Betrüger in ihren gefälschten Online-Shops aber auch Bestellungen entgegen und warten auf die Zahlungseingänge, ohne jemals zu liefern“, erklärt Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW Group, die gängigen Maschen der Betrüger. Auf diese 7 Merkmale sollten Sie unbedingt achten:

1. Werden die Daten verschlüsselt übertragen?

Kundendaten, insbesondere persönliche Daten wie E-Mail-Adresse, Name, Kreditkarten- oder andere Zahlungsinformationen, sollten nur verschlüsselt im Internet übertragen werden. Ob das der Fall ist, erkennen Verbraucher an einem kleinen, geschlossenen Vorhängeschloss zu Beginn der Adressleiste im Browser sowie am Kürzel "https" in der Browserzeile. „Ist die Adressleiste sogar grün eingefärbt, wurde der Online-Shop von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle umfassend geprüft“ weiß Christian Heutger.

2. Ist das Preis-Leistungsverhältnis noch realistisch?

Ein paar Prozent Rabatte sind gut und schön. Wenn sich aber beim Blick auf die angegebenen Preise ein Gefühl nach dem Motto „zu gut, um wahr zu sein“ einstellt, täuscht dieses Gefühl meist nicht. Von Angeboten, die deutlich unter dem marktüblichen Preis liegen, sollten Verbraucher deshalb besser die Finger lassen. „Bloß nicht spontan kaufen. Die angegebenen Preise sollten immer mit denen in anderen Online-Shops verglichen werden. Preissuchmaschinen helfen dabei, marktübliche Preise für ein Produkt zu finden“, rät Heutger.

3. Gibt es mehrere Zahlungsalternativen?

Seriöse Online-Shops bieten immer mehrere, bekannte Zahlungsmethoden an. Von Shops, die ausschließlich Vorkasse oder Bargeldtransferdienste anbieten, sollten Verbraucher die Finger lassen.

4. Ist das Impressum vollständig?

Firmenname, Inhabername, die Anschrift und die Kontaktdaten gehören auf eine Website. Fehlt eine dieser Angaben, handelt es sich möglicherweise um einen unseriösen Anbieter. „Für den Fall von Reklamationen oder Rückfragen muss zudem eine einfache Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon möglich sein. Und auch der Rücktritt vom Kauf, der Widerruf, muss dem Kunden so leicht wie möglich gemacht werden“, ergänzt Heutger.

5. Wird über Datenschutz und AGB aufgeklärt?

Die Veröffentlichung einer Datenschutzerklärung, in der Verbraucher darüber aufgeklärt werden, wie und wo ihre persönlichen Informationen genutzt werden, sowie der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind in Deutschland vorgeschrieben. Fehlt auch nur eine der beiden Rechtstexte oder sind sie nur sehr schwer auf der Website des Shops zu finden, sollte dieser gemieden werden.

6. Hat der Shop wenigstens ein Gütesiegel?

Eine gute Orientierungshilfe bei der Suche nach vertrauenswürdigen Online-Händlern bieten Gütesiegel wie "Trusted Shops" und "EHI Geprüfter Online-Shop“. Um diese zu erlangen, müssen Händler strenge Vergabe-Kriterien erfüllen, darunter das Vorhandensein einer vollständigen Anbieterkennzeichnung, klare und verständliche Angaben zu Produkten und Dienstleistungen, Transparenz hinsichtlich Preisen, Versand- und möglichen Zusatzkosten, Informationen zur Lieferung sowie Verfügbarkeit von Waren und die Einhaltung des Widerrufs- sowie des Rückgaberechts.

7. Wie bewerten andere Konsumenten den Shop?

Bewertungsplattformen geben Auskunft darüber, wie der Shop bei anderen Konsumenten ankam. Damit der Eindruck aber umfassend ist, sollten Verbraucher Bewertungsplattformen ansteuern, die ausschließlich echte Bewertungen zulassen. Zu diesen gehören unter anderem eKomi und ausgezeichnet.org.

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  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) (PDF, 134 kB)

    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) dienen der Rationalisierung und Vereinheitlichung des Geschäftsverkehrs mit Kunden und Zulieferern des Handwerksbetriebes. Es handelt sich um Vertragsbedingungen, mehr...

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