Wenn der eigene Fuhrpark zu teuer wird, dann gilt es dringend zu handeln. Die Rede ist allerdings nicht von den Fahrzeugen selbst, sondern vielmehr von deren Flottenversicherung. Keine Frage: Schutz ist wichtig, aber zu welchem Preis? Eine aktuelle Analyse von handwerk magazin soll dabei helfen, jetzt entsprechend zu optimieren, bevor die Kosten für Policen das Betriebsbudget überstrapazieren. Alles, was Sie dazu wissen sollten, sowie viele weitere Themen rund um den Betriebsalltag, lesen Sie in der neuen September-Ausgabe von handwerk magazin.
In den letzten Jahren sind die Beiträge für die Kfz-Versicherung im allgemeinen stetig gestiegen: ein Kostenfaktor im Betrieb, der mit der Zeit immer mehr ins Gewicht fällt. Aktuelle Prognosen lassen zudem kaum auf Besserung der Situation hoffen, denn weitere Prämienanpassungen nach oben wurden bereits von diversen Versicherern angekündigt.
Für Betriebe bedeutet dies: Dringend die eigene Flottenversicherung – zur Vertragsoptimierung – auf den Prüfstand stellen. handwerk magazin möchte dabei assistieren und hat die Versicherer befragt. Teilgenommen haben die 20 wichtigsten Flottenversicherer. Die Ergebnisse der Befragung und viele weitere relevante Aspekte zum Thema lesen Sie in der Titelstory der neuen September-Ausgabe. Außerdem erhalten Sie wie gewohnt viele Geschichten, Informationen und Tipps rund um den Betrieb von Handwerksunternehmerinnen und Handwerksunternehmern. Einen ersten Überblick über alle Themen im neuen Heft finden Sie hier.
Titel-Thema der September-Ausgabe: Sinkende Prämien für risikoarme Fuhrparks
Ein Check des Fuhrpark-Schutzes durch die Flottenversicherung lohnt sich. Denn: Bei risikoarmen Flotten sinken Prämien und Verwaltungsaufwand. Für Handwerksbetriebe, die bereits eine Flottenpolice haben, gibt es aktuell wieder Verhandlungsspielraum – vor allem bei aktiver Schadenverhütung. Alles zum Thema lesen Sie in unserer neuen Titelstory ab Seite 14.
Markt & Innovationen: Kein Stillstand auf der Baustelle
Infrastrukturprojekte leiden unter komplexen Genehmigungen, knappen Fachkräften und zahlreichen Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung. Wolfgang Schubert-Raab, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), erläutert, warum Bau und Handwerksbetriebe von digital vernetzten Prozessen profitieren können – und weshalb weniger Bürokratie allein nicht genügt – ab Seite 24.
Betrieb & Management: Cooler Ausbildungsstart
Der Azubi hat Tränen in den Augen, weil er völlig überfordert ist? Die aktuelle Azubi-Generation strotzt zwar scheinbar vor Selbstbewusstsein, braucht aber Augenhöhe und Akzeptanz. Was gute Ausbildung leisten muss. Lesen Sie den gesamten Artikel ab Seite 36.
Mobilität & Fuhrpark: Glänzender Auftritt
IAA Transportation: Schicke Varianten für den Chef, eine Spitzenmotorisierung, attraktive Aufbauten – das sind die Messe-News vom MAN TGE. Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie ab Seite 50.
Finanzen & Versicherungen: Hinterbliebenenrente
Gut, dass es eine Hinterbliebenenrente gibt. Doch nur wenige kennen sich richtig gut damit aus. Und tatsächlich hat die Rente einige Tücken. Was Hinterbliebene wissen sollten – und was viele falsch machen. Das klingt interessant für Sie? Dann lesen Sie den gesamten Artikel ab Seite 58.
Steuern & Recht: Nachhaltig agieren
Luise Maudanz von der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) erklärt im Interview, wie der kostenlose Zukunfts-Kompass Handwerk Unternehmen beim Erstellen eines Nachhaltigkeitsberichts unterstützt und wie dieser die Betriebe in vielerlei Hinsicht voranbringt – ab Seite 64.
Editorial: Künstlich statt autonom
Zweifelsohne gewinnt KI von Tag zu Tag mehr an Strahlkraft. Auch in der Automobilbranche lässt sie immer mehr ihre Muskeln spielen. So sollen Fuhrparkprozesse von Betrieben künftig noch smarter werden – erste Erfolge können bereits verzeichnet werden! Neben einem gut organisierten Management von Flotten stehen auch deren nicht weniger relevante Policen im Fokus der neuen September-Ausgabe von handwerk magazin. Chefredakteur Patrick Neumann kommt auf beide Themen bereits im Editorial zu sprechen.
Lust auf smartes Flottenmanagement
Kleine Fehleinschätzung von mir. Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis die künstliche Intelligenz (KI) auch im Fuhrpark ihre disruptive Kraft voll entfaltet. Zugegeben: Als ehemaliger Motorjournalist hatte ich darauf getippt, dass ich mich eher im Fahrzeug autonom über die Autobahn chauffieren lasse, als dass die smarte KI komplexe Fuhrparkprozesse organisiert. Erst bei Tempo 130 intensiv ein Thema recherchieren, dann entspannt einen Snack genießen und kurz vorm Dienstreiseziel noch ein Nickerchen machen. So stellte ich mir vor zehn Jahren meine Business-Trips vor – eine klassische Fehleinschätzung! Aber so ist das eben mit Prognosen, auch die buntesten Szenarien machen sie nicht sattelfester.
Doch zurück zum Flottenmanagement: Knapp jeder fünfte Fuhrpark (18 Prozent) setzt aktuell schon auf KI, so eine Befragung von Dataforce unter 300 Flottenchefs. Ein deutlicher Sprung gegenüber 2024 (drei Prozent). Der Marktbeobachter aus Frankfurt am Main spricht zwar noch von „einem frühen Niveau“. Aber der Großteil der Befragten hat einfach Lust darauf, wie die Umfrage zeigt. Und das verwundert kaum, denkt man nur an die lästigen Rechnungsprüfungen, das zeitaufwendige Konfigurieren neuer Transporter oder Chef-SUV sowie das diffizile Schadenmanagement. Richtig nervig, oder?
Das ermöglicht mir die perfekte Überleitung zu unserem aktuellen Titelthema. Unser Autor Uwe Schmidt-Kasparek hat für Sie den Markt der Flottenpolicen analysiert und für unsere große Übersicht die Leistungen bei den Anbietern abgefragt – übrigens auch den E-Flottenschutz. Eine weitere wichtige Botschaft aus der Nutzwert-Story: Für Handwerksbetriebe, die mit der Flottenpolice schon gut fahren, gibt es bei aktiver Schadenprävention wieder Verhandlungsspielräume bei den Prämien. Also, gleich lesen, um Fehleinschätzungen zu vermeiden.
Lust auf mehr "handwerk magazin" bekommen? Sie sind noch kein Abonnent? Dann schauen Sie direkt in unserem Abo-Shop vorbei: handwerk-magazin.de/abo.


