Forderungen höher als vor Reform? Grundsteuer: In diesen Fällen haben Immobilieneigentümer gute Chancen, sich zur Wehr zu setzen

Immobilieneigentümer zahlen teilweise sehr viel mehr an Grundsteuer als vor der Reform. In einigen Fällen bestehen Chancen, sich zu wehren. Zudem laufen diverse verfassungsrechtliche Verfahren gegen die Neuregelungen.

Grundsteuer“: Schornsteinfegermeister, Geschäftsführer der Fa. Enschotec und Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, fotografiert zum Thema "Grundsteuer" auf dem Dach der Handwerkskammer in Düsseldorf.
Andreas Ehlert, Schornsteinfegermeister in Düsseldorf und Präsident von Handwerk NRW. - © Markus J. Feger

Schornsteinfegermeister Andreas Ehlert ist gespannt, wie viel Grundsteuer er für seine Immobilie in den nächsten Jahren zahlen wird. Ende Januar schickte ihm die Stadt Düsseldorf seinen Bescheid für 2025. „Die Erhöhung fiel moderat aus“, meint Ehlert. Hintergrund ist, dass bei ihm schon bisher ein recht aktueller und hoher Einheitswert zugrunde gelegt wurde. „Zwar ist unser Messbetrag jetzt höher, aber nicht wesentlich“, so Ehlert. Warum das bei ihm so ist, „kann ich aufgrund der Intransparenz der Berechnungsmethode des Finanzamts nicht wirklich erklären“, meint der Unternehmer. Die Feststellungserklärung seiner Privatimmobilie zur neuen Grundsteuer machte er daher in Kooperation mit seinem Steuerberater, „weil ich total überfordert war“, erinnert er sich.

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