Für Malermeister Jörg Maaß müssen Firmenfahrzeuge praktisch sein. Bei seinem Privat-Pkw möchte er aber schon etwas mehr Komfort. Kommt also der Audi Q8 als Chef-SUV infrage?
Parkplätze vor dem Haus von Jörg Maaß sind rar. Da ist es nicht leicht, mit dem langen Audi Q8 eine Lücke zu finden. „Der ist ja groß“, ist die erste Reaktion des Malermeisters. Maaß hat das Redaktionsteam entdeckt und kommt fröhlich aus dem Haus spaziert. Privat fährt er ein Mercedes E 350 Cabriolet; für den Betrieb nutzt er einen Ford Transit, je einen Nissan NV200 und NV400 sowie einen Opel Vivaro. „Praktisch und verlässlich müssen die Fahrzeuge sein.“
Sein Privat-Pkw soll dann aber doch etwas Komfort an Bord haben, schließlich fährt er damit auch in den Urlaub. Ohne Rückfahrkamera, Fernlichtassistent und Automatik kommt ihm der Wagen nicht in die eigene Garage. Entspricht der Audi also den Vorstellungen des Handwerkschefs? „Er sieht zumindest hochwertig verarbeitet aus, aber auch etwas bullig“, urteilt Maaß. Auf dem Weg zur Baustelle muss sich der Diesel jetzt beweisen.
Wie fährt sich der Audi Q8?
Wirklich gut, da kann ich mich nicht beklagen. Die vielen Features machen es einem aber auch leicht. Die 360-Grad-Kamera ist beim Einparken mit dem großen Wagen schon sehr praktisch und sollte mittlerweile Standard sein. Nur das Head-up-Display stört mich und dass er bei jeder noch so kleinen Geschwindigkeitsüberschreitung piepst.
Das SUV gibt es ab 90.000 Euro, spiegelt sich der Preis des Audi Q8 in der Verarbeitung wider?
Absolut! Das Cockpit ist sehr detailreich und hochwertig verarbeitet. Die dezente Holzoptik wirkt edel und der Schaltknüppel erinnert fast an einen Hebel im Flugzeug. Für den Preis muss das Auto aber auch etwas bieten, und das tut es.
Können Sie sich den Audi Q8 als Chefwagen vorstellen?
An sich ja, der Q8 und allgemein Audis gefallen mir. Für mich persönlich und bei Arbeitseinsätzen kommt er aber trotzdem nicht infrage. Wenn ich mit dem Auto beim Kunden vorfahre, denken die noch, sie müssten das Auto mitbezahlen.
Das Unternehmen
- Name: Jörg Maaß Maler + Lackierermeister
- Geschäftsgebiet: Bergisch Gladbach und Umland
- Branche: Maler, Stuckateur
- Gründung: 2000
- Mitarbeiter: 8


