Immobilieneigentümer zahlen teilweise sehr viel mehr an Grundsteuer als vor der Reform. In einigen Fällen bestehen Chancen, sich zu wehren. Zudem laufen diverse verfassungsrechtliche Verfahren gegen die Neuregelungen.

Schornsteinfegermeister Andreas Ehlert ist gespannt, wie viel Grundsteuer er für seine Immobilie in den nächsten Jahren zahlen wird. Ende Januar schickte ihm die Stadt Düsseldorf seinen Bescheid für 2025. „Die Erhöhung fiel moderat aus“, meint Ehlert. Hintergrund ist, dass bei ihm schon bisher ein recht aktueller und hoher Einheitswert zugrunde gelegt wurde. „Zwar ist unser Messbetrag jetzt höher, aber nicht wesentlich“, so Ehlert. Warum das bei ihm so ist, „kann ich aufgrund der Intransparenz der Berechnungsmethode des Finanzamts nicht wirklich erklären“, meint der Unternehmer. Die Feststellungserklärung seiner Privatimmobilie zur neuen Grundsteuer machte er daher in Kooperation mit seinem Steuerberater, „weil ich total überfordert war“, erinnert er sich.
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