Branchencheck Maler: Schwache Baukonjunktur und wachsende Bürokratie fordern die Branche

Die Maler kämpfen aktuell an vielen Fronten: Zwischen stagnierender Baukonjunktur, wachsender Bürokratie und fehlendem Nachwuchs muss die Branche ihre Zukunft neu gestalten. Optimistisch stimmt vor allem die stabile Nachfrage im Bereich der Sanierung und die Möglichkeiten, die moderne Technologien bieten.

Die Stagnation der Baukonjunktur und hohe Baukosten machen sich zunehmend beim Umsatz der Maler bemerkbar.
Die Stagnation der Baukonjunktur und hohe Baukosten machen sich zunehmend beim Umsatz im Malerhandwerk bemerkbar. - © triocean - stock.adobe.com

Das Malerhandwerk steht vor einem tiefgreifenden Wandel, der die Branche vor erhebliche Herausforderungen stellt. „Die stagnierende Baukonjunktur, steigende Baukosten und die Unsicherheit auf Kundenseite machen den Betrieben das Leben schwer“, erklärt Mathias Bucksteeg, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz (BV Farbe). Besonders betroffen sind größere Betriebe, die stark auf den Neubau setzen – ein Segment, das aktuell durch den Rückgang der Bauaktivitäten belastet ist.

Gleichzeitig bleibt der Fachkräfte­mangel ein drängendes Problem. Trotz intensiver Bemühungen zur Nachwuchsförderung entscheiden sich immer weniger junge Menschen für eine Ausbildung. „Wir brauchen dringend ein Umdenken, um unseren Nachwuchs zu sichern und die Betriebe auf eine digitale Zukunft vorzu­bereiten“, betont Bucksteeg. Auch die Bürokratie stellt für viele eine wachsende Hürde dar: Von der Gefahrstoffverordnung bis zur Einführung der E-Rechnung sehen sich Betriebe mit immer mehr administrativen Anforderungen konfrontiert.

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