Checkliste Mehr Collaboration: 4 Tipps für die Umsetzung im Handwerk

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Wenn Handwerksunternehmen fit werden wollen für kollaborative Formen der Zusammenarbeit, gilt es, systematisch vorzugehen. Vier Schritte zu mehr Offenheit und effizienterer Zusammenarbeit.

Collaboration
Mit Collaboration stoßen Sie gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Handwerk einen innovativen Prozess an. – © adam121 – stock.adobe.com

1. Blick nach Innen in den eigenen Betrieb

Bevor sich Unternehmer auf die Suche nach Kooperationspartnern machen, um ihre Ideen und Pläne umzusetzen, sollten sie einmal genau auf das eigene Team schauen: Wie arbeiten Mitarbeiter zusammen? Wie kommunizieren sie miteinander? Wo stehen eingeschliffene Hierarchien und etablierte Entscheidungsstrukturen einer modernen, flexiblen Form der Zusammenarbeit im Wege

2. Die richtigen Collaboration-Partner finden

Zwischen Handwerksbetrieben in ein und derselben Region herrscht oft großes Konkurrenzdenken. Und zwischen verschiedenen Unternehmern aus verschiedenen Gewerken und Branchen herrscht oft ein gewisses Misstrauen. Das erschwert die nötige Offenheit. Wer auf der Suche nach Partnern für Kooperationsnetzwerke und kollaborative Formen der Zusammenarbeit ist, sollte Ausschau halten nach experimentierfreudigen Unternehmen, die althergebrachte Strukturen und Abläufe auch mal in Frage stellen – und Spaß daran haben, einmal etwas ganz anders zu machen als gewohnt.

3. Die richtigen Collaboration-Werkzeuge einsetzen

Natürlich gibt es viele IT-Dienstleister, die erst einmal empfehlen, eine maßgeschneiderte Collaboration-Software für das eigene Unternehmen zu entwickeln. Das kostet aber schnell viele tausend Euro. Und wenn am Ende dann jeder seine eigene Insel-Lösung betreibt, ist auch keiner einen Schritt weiter gekommen. Besser: Von Anfang an gemeinsame Lösungen mit potenziellen Partnern erarbeiten.

4. Monitoring, Evaluation und Reportings mit System

Pilotprojekte bei einzelnen Kunden und Aufträgen sind gut und schön, um mit kollaborativen Formen der Zusammenarbeit zu experimentieren. Wichtig ist aber, dass Daten, Erfahrungen und Lösungen aus solchen Einzelprojekten systematisch erfasst werden – so dass die beteiligten Unternehmen beim nächsten Collaboration-Projekt darauf zurückgreifen können und nicht wieder bei Null anfangen.