Autotest Hyundai Tucson: „Geniale Raffinessen“

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Raumausstatter Stephan Hammer steht auf ordentlich PS. Der Hyundai Tucson hat in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Dem Ur-Kölner gefiel aber vor allem dessen ausgefeilte Technik.

Stefan Hammer ,Hyundai Tucson
Echt Kölsche Jung: Raumausstatter Stephan Hammer bei seiner Elektro-Premiere mit dem Hyundai Tucson. – © Rudolf Wichert

Der Hyundai Tucson ist ein leistungsfähiges SUV, das im Actionfilm „Uncharted“ zu sehen ist. Auch abseits der Kinoleinwand zeigt sich der Plug-in-Hybrid als Allrounder. So etwa bei der Testfahrt mit Stephan Hammer, einem „echt Kölsche Jung“.

Am Reischplatz in Deutz ist er aufgewachsen und zur Schule gegangen. Heute arbeitet er hier gemeinsam mit seinem Bruder Jörg als Raumausstatter. Den 1953 gegründeten Familienbetrieb haben die beiden vor einigen Jahren in dritter Generation übernommen.

Parkmöglichkeiten sind rar gesät, für unser Fotoshooting müssen wir kurz die Straße blockieren. Doch das ist kein Problem: Jeder, der vorbeikommt, kennt Stephan Hammer, wartet geduldig und gratuliert zum vermeintlich neuen Wagen. Um die Ecke parkt Hammers eigentliches Gefährt, ein Ford ST mit Sport­lenkrad und Schalensitzen. Seiner Vorfreude auf die Testfahrt tut das keinen Abbruch.

Ihr erster Eindruck vom Tucson?

Zugegeben, das ist heute meine Elektro-Premiere, und ich habe ja bei meinem Ford ST ein paar Pferdchen mehr unter der Haube. Aber man kann nicht sagen, dass der Tucson keinen Hering vom Teller ziehen würde. Für 1,6 Liter ist das schon ordentlich. Der Elektromotor kommt ganz schön gut aus dem Quark.

Was gefällt Ihnen besonders gut?

Die technischen Raffinessen! Vor allem die Anzeige des toten Winkels beim Abbiegen ist genial. Ich habe nur die Befürchtung, dass man sich irgendwann mal zu sehr auf die Technik verlässt. Und dass sich die Sitze beim Ein- und Aus­steigen automatisch nach hinten oder vorne bewegen, ist echt bequem.

Kommt der Tucson für Sie infrage?

Ich vermisse meine geliebten Motoren­geräusche weniger als gedacht. Für die Parkplatzsuche ist der Tucson schon etwas groß, aber dafür bekomme ich mein übliches Werkzeug plus kleine Leiter locker rein. Was mich bisher von E-Autos abgehalten hat, ist die fehlende Ladeinfrastruktur bei uns im Viertel. Ein Plug-in-Hybrid wäre da eine Überlegung wert.

Das Unternehmen

Der Testwagen

Hyundai Tucson
Hyundai Tucson – © Rudolf Wichert
  • Modell: Hyundai Tucson Plug-in-Hybrid 1.6 T-GDi
  • Höchstgeschwindigkeit: 191 km/h
  • Leistung: 265 PS
  • Elektrische Reichweite: 62 km
  • Verbrauch: 1,4 l/100 km (kombiniert)
  • CO2-Emission: 31 g/km
  • Grundpreis: ab 42.350 Euro (inkl. MwSt.)