Fakt ist: Künstliche Intelligenz ist nicht mehr aus unserer Welt wegzudenken. Ebenso wenig die Gefahren, die von ihr ausgehen. Mehr Sicherheit durch Struktur verspricht der AI Act der EU, dessen nächste Stufe im August gezündet wird. Alles, was Sie dazu wissen müssen, und viele weitere Themen rund um den Betriebsalltag erfahren Sie in der neuen Juni-Ausgabe von handwerk magazin.
Dass Künstliche Intelligenz im privaten, aber vor allem auch beruflichen Kontext ein hilfreiches Werkzeug sein kann, zeigt sich immer deutlicher. Zur Wahrheit gehört aber auch, das Ganze nicht zu verharmlosen und zu wissen, welche Gefahren in KI-Tools lauern. Um dem Einhalt zu gebieten, schärft die EU mit den Regulierungen des AI Act ab Sommer 2026 die Transparenzregeln.
Was heißt das für Handwerksbetriebe? Die Antwort: Dokumentation. Wer die Superkräfte der KI im Arbeitsalltag nutzen will, muss einige Pflichten erfüllen. Was es in Bezug auf die aktuelle Verordnung zu beachten gilt, lesen Sie in der Titelstory der neuen Juni-Ausgabe. Außerdem erhalten Sie wie immer viele Geschichten, Informationen und Tipps rund um den Betrieb von Handwerksunternehmerinnen und Handwerksunternehmern. Einen ersten Überblick über die Themen im neuen Heft finden Sie hier:
Titel-Thema der Juni-Ausgabe: AI Act – neue Pflichten für Handwerksbetriebe
Am 2. August tritt die nächste Stufe des europäischen Regelwerks für künstliche Intelligenz (KI) in Kraft. Auf Handwerksbetriebe, die mit ChatGPT, Gemini & Co. arbeiten, kommen neue Pflichten zu. Welche Gewerke jetzt besonders gefordert sind – und warum sich der Aufwand lohnt, erfahren Sie in unserer neuen Titelstory ab Seite 14.
Markt & Innovationen: Schluss mit Schüler-Bashing
Fehlende Orientierung, mangelnde Wertschätzung und brachliegende Potenziale – Tischlermeister und Werkstattlehrer Stefan Beule ist nah an der Jugend dran und räumt im Gespräch mit einigen Mythen auf – zu lesen ab Seite 22.
Betrieb & Management: Leistungsträger halten
Sie wollen keinen Ärger, deshalb hat jeder den gleichen Stundenlohn? Das ist zwar einfach, aber ungerecht – und demotiviert die Leistungsträger. Eine Gewinnbeteiligung sorgt für Gerechtigkeit und verbessert die Produktivität. Alle Details gibt es im Beitrag ab Seite 30.
Mobilität & Fuhrpark: Komfortabler Diesel-Crafter
Bis zum nächsten e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge dauert es noch. Also her mit einem TDI – zeitgemäß fürs Handwerk? Unser Autor Randolf Unruh macht den Fahrzeugtest. Welche Stärken der Diesel-Crafter mitbringt und wo seine Schwächen liegen, lesen Sie ab Seite 40.
Finanzen & Versicherungen: Sparpotenzial bei Cyberpolicen
Handwerksunternehmen ohne Cyberversicherung riskieren ruinöse Schäden. Während Chefs im Laden oder auf der Baustelle stehen, durchforsten KI-Bots automatisiert das Internet nach offenen Türen – und machen vor keinem Betrieb halt, ob Soloselbstständiger oder Mittelständler. Wer Cyberpolicen vergleicht, stößt auf ein Einsparpotenzial von rund 70 Prozent der Prämie. Wer profitieren will, erhält alle wichtigen Informationen ab Seite 46.
Steuern & Recht: Fakturierung optimieren
Unternehmer sollten bei der Fakturierung schnell sein sowie ihre Zahlungseingänge kontrollieren. Das läuft in modernen Betrieben standardisiert und perfekt. Warum ein optimiertes Forderungsmanagement ohne Digitalisierung nicht mehr funktionieren kann, erfahren Sie ab Seite 54.
Editorial: Und täglich grüßt der Cyberkriminelle
Ransomware-Angriffe: Deutsche Firmen zahlten 2025 im Schnitt 400.000 Euro an Lösegeld. Laut „Bundeslagebild Cybercrime 2025“, das Innenminister Alexander Dobrindt kürzlich vorgestellt hat, nimmt Cyberkriminalität in Deutschland rasant zu – mit enormen Schadenvolumen! Auch Patrick Neumann, Chefredakteur von handwerk magazin, umtreibt dieses Thema. So nachzulesen im Editorial der neuen Ausgabe:
Kleine Planänderung
Normalerweise möchte ich hier Denkanstöße liefern und keine Panik verbreiten. Die Empörungsgesellschaft ist eh viel zu laut, ständig geht es um Krisen, Krach oder Konflikte. Doch das „Bundeslagebild Cybercrime 2025“, das Alexander Dobrindt von der CSU vorgestellt hat, schreckte auch mich auf. „Cyberkriminelle greifen Deutschland jeden Tag an – unsere Unternehmen, unsere Behörden und unsere Infrastruktur“, so der Innenminister. Das geschätzte Schadenvolumen für die deutsche Wirtschaft soll bei stolzen 202,4 Milliarden Euro liegen, 2025 seien rund 334.000 Fälle von Cybercrime registriert worden. Beispiel Ransomware, also die fiesen trojanischen Pferde mit ihren Lösegelderpressern: 1.041 angezeigte Angriffe. Laut dem Lagebild schlugen 90 Prozent davon bei KMU zu. Die schlafl osen Nächte und Existenzängste dort möchte ich mir gar nicht ausmalen. Gut, wer dann eine schützende Cyberversicherung hatte, wie Sie in unserer Hintergrund geschichte dazu lesen können (Seite 46 bis 52).
Europäische Planänderung
Ab dem 2. August bestimmt der AI Act der EU die Spielregeln in Sachen KI. Meine Kollegin Irmela Schwab zeigt Ihnen in der Titelstory, welche Gewerke jetzt gefordert sind – und warum. Besonders beeindruckt hat mich in dem nutzwertigen Artikel Orthopädietechnikermeister Thomas Tröster. Stichwort: pflichtbewusster Umgang mit der Technologie.
Keine Planänderung
Um emotional aus diesem Text aus zusteigen, möchte ich Sie an unseren Wettbewerb „Unternehmerfrau im Handwerk 2026“ erinnern. Wir suchen wieder die „Unternehmerin im Handwerk“ und die „Heldin im Handwerk“. Also nehmen Sie noch bis zum 15. Juni teil und lassen Sie uns gemeinsam eine positive Geschichte schreiben – wir wollen doch Mut machen, oder? handwerk-magazin.de/unternehmerfrau2026
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