Fiat Ducato: »Fährt sich geschmeidig«

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Als Chefin eines SHK-Betriebs setzt Kathrin de Blois bei ihrem Fuhrpark vor allem auf Transporter. Passt der Fiat Ducato dazu?

Kathrin de Blois mit ihrem Mitarbeiter Dennis Verworrn
Tester-Duo: Handwerkschefin Kathrin de Blois mit ihrem Mitarbeiter Dennis Verworrn und dem Fiat Ducato. – © Rudolf Wichert

Egal, ob eine Reparatur oder Installation ansteht – beim Sanitärbetrieb Haaß sind die Transporter immer gut gefüllt. Zum Feierabend stehen hier 25 Kastenwagen auf dem Hof in Mönchengladbach. „Bei uns sind alle Fahrzeuge komplett eingerichtet – je nachdem, was die Handwerker-Tandems brauchen und je nach Einsatzort“, sagt Kathrin de Blois.

Der Fiat Ducato bietet zumindest viel Platz für Regale und Werkzeug. „Aktuell haben wir nur einen so großen Transporter im Fuhrpark“, so die Chefin. Der Grund liegt auf der Hand: „Bei den meisten Kunden ist gar nicht genug Platz zum Parken. Darum kommt er nur auf Großbaustellen oder im Neubau zum Einsatz“, erklärt Dennis Verworrn, Projektleiter Neubau.

Da de Blois hauptsächlich kaufmännische Aufgaben übernimmt und für Beratungstermine eher mit den kleinen Flitzern unterwegs ist, testen die beiden den Ducato zusammen. Auf geht es in Richtung Schnell­straße – der Fiat soll zeigen, was er kann.

Frau de Blois, wie ist Ihr erster Eindruck vom Ducato?

de Blois: Der Transporter ist sehr gut ausgestattet, besonders der digitale Rückspiegel ist super, um auch in engen Straßen gut manövrieren zu können. Auch die restliche Technik funktioniert gut. Einzig die Anhängerkupplung fehlt.

Herr Verworrn, wie fährt sich der Fiat?

Verworrn: Für seine Größe ist er ziemlich wendig und fährt sich geschmeidig. Eine Automatikschaltung zahlt sich wirklich bei so großen Fahrzeugen aus, merke ich. Im Betrieb haben wir nur Schaltwagen. Einziger Minuspunkt ist für mich die A-Säule. Sie ist etwas ungünstig platziert. Wenn ich sehen will, ob von links einer kommt, muss ich mich je nach Straßenführung sehr weit nach vorne lehnen.

Taugt der Ducato für die Einsätze Ihres Teams?

de Blois: Mit seiner Größe und Ausstattung passt er ganz gut in unseren Fuhrpark. Noch haben wir keinen Fiat auf dem Hof, aber da sind wir flexibel. Im Vergleich mit unseren T5, Vitos und ­Craftern schneidet er gut ab.

Das Unternehmen

Der Testwagen

Modell: Fiat Professional Ducato Multijet 180 PS AT9 Kawa Maxi L2H2
Fiat Professional Ducato Multijet – © Rudolf Wichert
  • Modell: Fiat Professional Ducato Multijet 180 PS AT9 Kawa Maxi L2H2
  • Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
  • Leistung: 132 kW/180 PS
  • Verbrauch (kombiniert): 9,1 l/100 km
  • CO2-Emissionen: 238 g/km
  • Grundpreis: ab 42.423,50 Euro (inkl. MwSt.)