E-Bilanz: Jetzt vorbereiten

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Für die Jahre ab 2013 müssen alle Betriebe ihre Bilanz online ans Finanzamt schicken. Konkret wird das bei den meisten Handwerksbetrieben im Frühjahr 2014 der Fall sein. Doch da die E-Bilanz neue Anforderungen an die Finanzbuchhaltung sowie neue Herausforderungen an die Technik im Betrieb stellt, sollten Sie sich bereits jetzt darauf vorbereiten. Alle wichtigen Punkte für Ihre Firma.

Die E-Bilanz erfordert oftmals Neuerungen in der Buchhaltung. – © IckeT/Fotolia.com

Zeitplan. Legen Sie frühzeitig fest, ab wann Sie die Bilanz elektronisch übermitteln wollen.

Rahmenplan. Klären Sie mit Ihrem Steuerberater, welche Anforderungen die E-Bilanz an ihre Finanzbuchhaltung stellt. Prüfen Sie, welche Anpassungen notwendig werden. Ziel sollte es sein, aufwendige Umbuchungen im Nachhinein zu vermeiden.

Kontenplan. Klären Sie zudem, welche Konten nach dem neuen Schema zu ändern sind. Erörtern Sie mit dem Steuerberater, ob Sie eine Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung oder eine Steuerbilanz an das Finanzamt übertragen wollen.

Mitarbeit. Klären Sie, inwieweit der Steuerexperte Sie unterstützen kann und welche Aufgaben Sie im Alleingang übernehmen. Wenn nicht schon geschehen, kann es sinnvoll sein, die Buchführung künftig komplett auszulagern oder die Programme der Kanzlei zu nutzen.

Technik. Organisieren Sie frühzeitig den technischen Part. Das heißt: Klären Sie ab, welche Software Sie nutzen wollen und wann entsprechende Updates zu erwarten sind.
Wichtig: Das Schema der E-Bilanz basiert auf XBRL. Das Kürzel steht für extensible Business Reporting Language. Das ist ein international gültiger Standard für den Austausch von Daten. Die Software sollte also XBRL-fähig sein.

Mitarbeiter. Stellen Sie fest, welche Mitarbeiter informiert werden müssen und ob Schulungsbedarf besteht.