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Die Woche in den sozialen Medien: KW 06 Bratwursthotel goes international: Ein Metzgermeister erobert die Welt

Diese Woche: Eine Konditormeisterin kann neuen Klickrekord feiern. Ein Installateurmeister bedankt sich kreativ. Ein Gipser- und Stuckateur befragt die Instagram-Gemeinde. Und Claus Böbel freut sich über weltweite Berichte zum Bratwurst-Hotel.

Themenseiten: TS Social Media Monitoring und TS Social Media

Claus Böbel

Österreich, Großbritannien, Schweiz, Thailand und bald auch Frankreich und Neuseeland: Was sonst nur Models und Sternchen erleben, widerfährt nun auch dem Bratwurst-Hotel von Metzgermeister Claus Böbel aus Rittersbach in Bayern – zumindest medial ist es in den Jetset aufgestiegen.

„Bratwursthotel goes international“, betitelt Böbel seinen Facebook-Post, mit dem er stolz erklärt, wie viel Aufsehen sein jüngstes Projekt erregt. „Ich habe Infos bekommen, dass Berichte über das Hotel in der Bangkok Post, in der Kronenzeitung in Wien, in einer Zeitung im Elsass und sogar in der Times in Großbritannien waren“, schreibt der Metzgermeister.

Rund 30 Facebook-Nutzern gefällt´s, vier haben den Beitrag geteilt. Ein Bratwurst-Fan hat kommentiert: „Das geht ja ab wie Schmitz Katze.“ Für Fans des Bratwurst-Hotels hat Böbel einige Fotos der Zeitungsartikel zum Hotel gepostet, in dem von der Decke eingeschweißte Würstchen hängen, Bratwurstkissen die Betten verzieren und die Wände mit Wurst-Tapete geschmückt sind. In unserem Social Media Monitoring verfolgen wir den kreativen Metzgermeister schon länger, bei Facebook konnten Kunden und Interessierte sein Hotel-Projekt von Anfang an begleiten: Böbel ließ seine Facebook-Fans dabei sein, als er Tapeten und Möbel auswählte und die Bauarbeiten beaufsichtigte. Wir sind gespannt, was er sich in Zukunft noch alles einfallen lässt, um für sein ungewöhnliches Hotel zu werben.  

Maren Thobaben

Maren Thobaben

Einen neuen Klickrekord kann Konditormeisterin Maren Thobaben aus Hamburg-Bahrenfeld auf Instagram feiern. Ihr jüngster Beitrag hat die 300-Herzchen-Klick-Grenze geknackt: für Thobaben eine Premiere.

Auf dem Erfolgs-Foto zu sehen: Eine Tasse Tee mit gleich sieben unterschiedlichen Gebäckstückchen – fotografiert aus der Vogelperspektive.

„Unsere feinsten Mrs T Begleiter für Euren Teemoment“, schreibt Thobaben alias @mrst.delikatessen für ihre mehr als 660 Abonnenten zum Beitrag. Auch erklärt sie, was sich hinter dem Tee-Gebäck verbirgt: Cantuccini mit Jasmintee, Kokos-Shortbread mit Woojeon Tee oder Baiser mit Wu Lu Tee sind nur drei Beispiele. „Wow, das sieht alles verführerisch aus“, oder „Alle schon probiert, sehr lecker“, sind nur zwei der mehr als zehn Kommentare.

Die Konditormeisterin backt traditionell von Hand und verwendet verschiedene Teesorten als Gewürze für ihre Naschereien, wie sie auf ihrer Homepage erklärt. Regelmäßig präsentiert sie ihre Produkte dann auf ihrem stilistisch einheitlich gestalteten Instagram-Profil, das mit hellen Farben und einem minimalistischen Stil auffällt.

Kristijan Cacic

Kristijan Cacic

Einfach „Danke“ sagen kann jeder – das muss sich wohl Installateurmeister Kristijan Cacic gedacht haben, als er seinen aktuellen Post vorbereitet hat. Der Chef des Betriebs Saniboy in Berlin hat jüngst die 1000-Follower-Marke auf Instagram geknackt – und sich besonders kreativ bei jedem einzelnen seiner Fans bedankt.

In dem kurzen Videoclip schneidet Cacic zunächst Rohrleitungen in kleine Stücke. Daraus formt er dann Stück für Stück die für ihn magische Zahl. Zwei Pappschilder dazu und voilà - ergibt das ein „Herzlichen Dank - 1000 Follower“. „Ihr seid mein Motor für gute Laune“, schreibt der Handwerker alias @insta_llateur zum Video.

So viel Kreativität kommt auf Instagram gut an: Wenige Tage nach der Veröffentlichung hat das Video fast 800 Aufrufe und knapp 30 Kommentare. „Bloß so weiter machen. Für uns bist du der "geile Typ" mit den Hammer-Posts!“, schreibt einer der 1000 Follower. Ein anderer Kommentator scherzt: „Du bist das Wasser für unsere Rohrleitungen“.

Neugierig? Dann klicken Sie hier, um sich das Zahlenspiel anzuschauen.

Felix Schröder

Felix Schröder

Gipser und Stuckateur Felix Schröder aus Rheinland-Pfalz hat seine Reichweite genutzt, um seiner Community eine Handwerker-Frage zu stellen: „Welche Eigenschaften muss man im Handwerk mitbringen?“

Unter dem Nutzernamen @gipserfelix wendet er sich so an seine mehr als 7.500 Instagram-Fans. Gut 50 von ihnen haben bislang ihre Meinung per Kommentar hinterlassen. Besonders häufig nennen sie „Leidenschaft für das Handwerk“ und „körperliche Fitness“ als wichtigste Eigenschaften, die Handwerker mitbringen sollten. Aber auch teamfähig und flexibel sollte man im Handwerk sein, schreiben viele. Eine Instagramerin findet, dass man noch etwas ganz Anderes mitbringen muss: „Als Frau vor allem viel Humor. Und manchmal ein dreistes Mundwerk, wenn nix mehr hilft“.

Mehr als 430 Instagram-Nutzer haben den Beitrag mit einem Like markiert. Sie möchten mitdiskutieren? Dann gelangen Sie hier zum Post. Übrigens ist Felix Schröder inzwischen auch exklusiver Handwerk-Magazin-Blogger. In seinem Podcast „Social Handwerk“ spricht er nun regelmäßig über das Handwerk in den sozialen Medien. Hier geht’s zur ersten Folge.

https://www.willi-schroeder-gmbh.com/

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