Das Friseurhandwerk wächst – bei Umsatz und Ausbildungszahlen. Doch steigende Kosten und eine wachsende Zahl an Kleinstunternehmen unterhalb der Umsatzsteuergrenze setzen klassische Salons unter Druck. Der Branchencheck zeigt, wo die Branche 2026 steht und welche Trends sie prägen.

Das Friseurhandwerk beweist trotz schwacher Konjunktur Widerstandskraft. Die Nachfrage nach professionellen Dienstleistungen bleibt hoch, und die Ausbildungszahlen zeigen zum zweiten Mal in Folge nach oben – 2025 stiegen die Neuverträge um 12,6 Prozent, erstmals seit über einem Jahrzehnt hatte die Branche 2024 wieder einen Zuwachs verzeichnet. „Das Friseurhandwerk zeigt sich auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten stabil“, sagt Manuela Härtelt-Dören, Präsidentin des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Sehr erfreulich: Der Anteil männlicher Auszubildender liegt inzwischen bei 36,8 Prozent, im bundesweiten Ranking der ausbildungsstärksten Berufe ist die Branche außerdem auf Platz 16 vorgerückt.
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Branchencheck, Fachkräftemangel und Zukunftsperspektiven im Handwerk

