Autotest Mitsubishi ASX: "Sieht umwerfend aus, ist aber innen zu eng"

Schnell und leise flitzt der Mitsubishi ASX durch die Straßen. Ob das kompakte SUV auch in Sachen Fahrkomfort hält, was es verspricht, hat Augenoptiker Ilhami Tomris getestet.

Ilhami Tomris ist Augenoptikermeister und Fan von Classic Cars. Für uns war er mit dem Mitsubishi ASX unterwegs.
Ilhami Tomris ist Augenoptikermeister und Fan von Classic Cars. Für uns war er mit dem Mitsubishi ASX unterwegs. - © Rudolf Wichert

Die 2,5 Kilometer zu seinem ­Geschäft in Solingen-Wald läuft ­Ilhami Tomris immer zu Fuß. Dabei ist der Augenoptikermeister ein Autoliebhaber: Er mag vor allem Modelle aus den 1980er- und 1990er-Jahren. „Der Opel ­Astra gsi von 1992 war ein tolles Auto“, sagt Tomris. Auch von seinem ersten Auto – ein orangebrauner Opel Ascona A – ist er immer noch überzeugt, „obwohl man darin nach einer Stunde Rückenschmerzen hatte und er viel gerostet hat“.

Trotz seiner Classic-Cars-Liebe kann sich der Optiker auch für neuere Modelle begeistern, privat fährt er einen Hyundai Tucson. Mit diesem Wagen bricht er auch vier- bis fünfmal pro Monat zu Hausbesuchen bei älteren Menschen auf, die den Sehtest nicht mehr bei ihm im Geschäft machen können. Ob der Mitsubishi ASX den Autokenner während der Ausfahrt überzeugt?

Wie finden Sie den Mitsubishi ASX?

Das Auto ist außen und innen wirklich sehr gut verarbeitet. Außerdem gefällt mir, dass der Wagen so schön leise ist. Für meinen Geschmack ist er allerdings ­etwas zu beengt: Die Fenster sind klein und die Deckenverkleidung ist dunkelgrau – man fühlt sich ein wenig wie im Bunker.

Wie sieht es mit der Ausstattung aus?

Die Rückfahrkamera und die 360-Grad-Kamera sind super! Was mir leider gar nicht gefällt, ist das Display über der ­Mittelkonsole. Es steht senkrecht nach oben und ist mir zu kompliziert, zu unübersichtlich. Die Armaturentafel ist auch digital, ich persönlich finde analoge Anzeigen aber angenehmer.

Beim Mitsubishi-ASX-Testwagen handelt es sich um einen Mild-Hybrid: Käme er für Sie infrage?

Ich fahre zurzeit selbst einen Mild-Hybrid und finde das sehr praktisch. Der Elektromotor unterstützt beim Beschleunigen und man spart Sprit – allerdings nur, wenn man auch weiß, wie man fahren muss, damit der Akku wieder auflädt. Der Mitsubishi ASX käme für mich allerdings nicht infrage. Er sieht zwar von ­außen umwerfend aus, ist mir innen aber zu eng.

Das Unternehmen
  • Name: Optik Tom
  • Branche: Optiker
  • Geschäftsgebiet: Solingen
  • Gründung: 2006
  • Mitarbeiter: 1
Der Testwagen
Mitsubishi ASX Mildhybrid TOP 1.3 Turbo
Mitsubishi ASX Mildhybrid TOP 1.3 Turbo - © Rudolf Wichert
  • Modell: Mitsubishi ASX Mildhybrid TOP 1.3 Turbo
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Leistung: 116 kW/158 PS
  • Verbrauch: 6,0 l/100 km
  • CO2-Emissionen: 135 g/km
  • Grundpreis: ab 33.690 Euro (inkl. MwSt.)
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