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Gefahrstoffpreis Ideen zum Schutz vor Stäuben ausgezeichnet

Unsichtbar, aber nicht ungefährlich: Staub kann die Gesundheit erheblich gefährden. Gerade auf dem Bau sind die Beschäftigten häufig Stäuben ausgesetzt. Beim 11. Gefahrstoffschutzpreis wurden daher Lösungen gesucht und ausgezeichnet, die auf unterschiedliche Weise das Staubaufkommen am Arbeitsplatz verringern.

Themenseite: Arbeitsschutz und Gesundheit

Etwa jeder achte Erwerbstätige kommt bei der Arbeit häufig mit Staub, Rauch, Gasen und Dämpfen in Berührung. Dabei kann Staub die Gesundheit schwerwiegend schädigen. Daher werden mehr praktische Lösungen, innovative Konzepte und gute Ideen zum Schutz der Arbeitenden benötigt. Das gilt insbesondere, wenn bei Sanierungen und Abrissarbeiten besonders gefährliche Stoffe, wie zum Beispiel der seit 1993 verbotene Asbest, nicht auszuschließen sind.

Fertig vorgemischte Spachtelmasse für die Baustelle

Der mit 15.000 Euro dotiert Gefahrstoffpreis wurde in diesem Jahr von Maria Britta Loskamp, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), verliehen. Dabei gab es drei Kategorien. In der Kategorie „Staubarme Materialien verwenden" konnte die Firma MAPEI GmbH überzeugen. Ihr Produkt, die Mape-Box, ist ein Container-System, mit dem vorgemischte Spachtelmassen auf die Baustelle geliefert und zeitsparend eingebaut werden können. In der Kategorie „Staubarme Techniken" wurde die Firma FRIEDRICH DUSS Maschinenfabrik GmbH & Co. KG ausgezeichnet. Sie stellt professionelle Bauwerkzeuge mit speziellen Absaugsystemen her. Die Firma Möcklinghoff Lufttechnik GmbH entwickelte ein System zur Raumentstaubung, den DustBox-Hochleistungsluftreiniger, und erhielt dafür in der Kategorie "Staubausbreitung verhindern" den Preis.

Alle Infos zu den Preisträgern und Verfahren unter www.gefahrstoffschutzpreis.de.

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